The Incredible Adventures of Van Helsing: Final Cut

Diesen Diablo Klon kenne ich schon ewig und habe ihn früher auch mal angespielt, bin aber nicht besonders weit gekommen, da es mir damals irgendwie nicht so richtig Spaß gemacht hat. Ich fand auch die ganzen Monsterhorden zu gewaltig und hatte das Gefühl der Schwierigkeitsgrad ist etwas zu hoch, sprich ich bin nicht ganz warm mit dem Spiel geworden. Aber mit dem Final Cut wurde anscheinend noch etwas am Game geschraubt. Nicht nur das die Texturen besser sind, es spielt sich jetzt auch angenehmer. Okay, ich habe eine neue Klasse ausprobiert, die mir gut liegt, aber daran alleine liegt es nicht.

Damals hat man sich durch ein Gebiet gekämpft und wenn man erneut die Karte betreten hat, waren die Monsterhorden alle wieder da. Das hat sich nun geändert, jetzt bleiben die besiegten Monster auch besiegt. Jetzt könnte man eher meckern, wenn man unbedingt will, das es nun vielleicht etwas zu einfach geworden ist. Aber bevor ich weiter aufs Gameplay eingehe, erst einmal zum Hintergrund, die Geschichte hinter dem Spiel.

Wir spielen Van Helsing, nicht DEN Van Helsing, sondern seinen Sohn, der mit dem Geist Lady Katarina unterwegs ist, um auf ein Hilfegesuchen aus der alten Heimat Borgovia zu reagieren. Denn die Heimat der Monster Borgovia wird von einem neuem Übel bedroht. Wahnsinnige Wissenschafter kreieren aus Monstern und Maschinen noch furchteinflößendere Kreaturen, mit denen Sie Borgovia terrorisieren. Und der Widerstand, der versucht sich dieser Bedrohung entgegenzustellen, hat den berühmten Monsterjäger um Unterstützung in ihrem Kampf gebeten.
Das Ganze ist in einer Gothic / Viktorianisch angehauchten Steampunk Welt angesiedelt und schaut vom Leveldesign schon sehr stimmig aus. Die Charaktere sind auch gelungen und auch die Synchronisierung passt sehr gut dazu. Das hat Charme. Vor allem die Gespräche zwischen Lady Katarina und Van Helsing machen Spaß und zaubern auch immer mal ein Schmunzeln ins Gesicht des Spielers.

Von der Mechanik ist das Spiel eigentlich ein Diablo Klon, was aber nicht schlecht ist. Okay es ist kein Diablo vom Feedback in den Kämpfen, aber es macht jede Menge Spaß. Vor allem das Setting und die teils skurrilen Monster wissen zu gefallen. Das Spiel selber ist auch recht schön präsentiert, wenn man isometrische Ansichten mag, die durchaus auch mal etwas pixeliger sein dürfen. Lediglich im Menü wirken die Texturen der Charaktere schon etwas arg verwaschen, aber gut da kann man denke ich durchaus drüber stehen. Wichtig ist der Spielspaß und den gibt es definitiv.
Ich habe aktuell das zweite Kapitel abgeschlossen und will unbedingt wissen wie es weiter geht. Interessant ist auch, das die Kapitel mit versteckten Missionen und Gimmicks durchzogen sind, die man auch nur findet, wenn man sich entsprechend umschaut. Mit der Final Cut Version hat mich das Spiel nun erreicht und abgeholt.

Das ist aber keine finale Review, sondern mehr ein erster Eindruck. Aber wenn das Spiel das was ich bisher geboten bekommen habe, bis zum Ende halten kann, dann ist das ein Spiel für jeden, der mal Diablo in einem anderen Universum spielen möchte. Mir machts bisher jede Menge Spaß.

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