The MEG

Es gibt Filme von denen erwartet man im Vorfeld schon relativ wenig und so kann man sich eigentlich auf gute seichte Filmkost freuen. So auch meine Erwartung an den Haifilm The MEG, denn auch wenn das eine aufwendigere und größere Produktion ist, habe ich von dem Film nicht viel erwartet. Lediglich gute Unterhaltung auf B-Movie Niveau aber bessere Effekte und Action. Und siehe da, ich wurde kaum enttäuscht, ich bekam mehr oder weniger das was ich erwartet habe. Somit haben die Macher eigentlich schon fast alles richtig gemacht.

Um was geht’s? Wer den Trailer gesehen hat, weiß was auf ihn zukommt. Eine Forschungsstation wurde zur Tiefseeerkundung gebaut und was man für den tiefsten Punkt des Meeres hielt stellte sich nur als Kälteschicht unter Wasser heraus, die unseren Ozean von einem tieferen Ozean trennte. Und als die Forscher mit ihrem U-Boot da hineintauchen finden sie natürlich mehr als sie erwarteten. Denn mit einem Megalodon, der in diesen Tiefen lebt, hätte niemand gerechnet. Und natürlich entkommt dieser aus seinem natürlichen Refugium und bedroht die ganze Menschheit.

Und ja, man darf hier nichts weiter erwarten, als einfache und schon x-fach gesehene Haifisch Action. Aber mir macht sowas immer wieder Spaß und ich mag solche Filme, wenn sie nicht allzu schlecht gemacht sind. Dazu dann gute Kameraführung und eine durchaus gelungene Darstellung des Urzeitkillers im Wasser. Auch einige Kamerafahrten sind mehr als nur gelungen. Als das Ungetüm zum Beispiel unter einem Surfer hindurchschwimmt, wirkt das schon sehr beeindruckend. Lediglich von der Action bin ich etwas enttäuscht, denn bei der Besetzung und der Produktion hätte ich einen rasanteren Film erwartet. Ich finde er ist teils etwas zu langsam. So meint man an einer Stelle zum Beispiel, okay das wars jetzt aber doch nicht, ist ja eigentlich nichts passiert. Und ja, es geht natürlich dann erst richtig los. Eigentlich ein guter Effekt, aber was danach kommt ist dann nicht wirklich viel rasanter oder spannender. Dafür kommt der Film einfach nicht genug auf Touren.

Kurzum kann man sagen, das ist einfach ein gut gemachter, netter Film und ich denke jeder der auf diese Genre steht kommt auf seine Kosten. Gut finde ich jedenfalls, das es nicht die kreischenden Standardopfer gibt und der typische Lobbyist dem es nur ums Geld geht, der ist auch etwas untypischer und damit glaubwürdiger. Vor allem die Kleine fand ich Klasse, die hatte teils die besten und bestplatzierten Sprüche. Ein Jason Statham als Hauptdarsteller war dann noch ein netter Bonus.

IMDB: https://www.imdb.com/title/tt4779682h

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