Ninjaspy – spüken …Wahnsinn perfekt in Musik verpackt

Wie soll man diese Scheibe am besten beschreiben? Das ist mal so richtig derbe, schräg, verspielt, verrückt, abgedreht, irre, jenseits von Gut und Böse, musikalischer Wahnsinn…sprich einfach genial, wenn man für solche schrägen Sachen offen ist. Als vergleichbare Bands fallen mir dann vielleicht System of a Down, Infectious Groove, Alchemist, Pan Thy Monium, GANX, Xysma, aber auch Red Hot Chili Peppers ein. Hier wird extremer Metal mit allerhand anderen Stilrichtungen gemischt. Man nehme eine ordentliche Briese Ska, dann experimentellen Jazz, nicht den harmlosen, sondern den bei dem das Hirn verwirrt Kreise dreht und versucht die musikalischen Strukturen zu entwirren. Ja ich denke das Beschreibt diesen Sound relativ gut.

Und das verrückte dran ist, so schräg und konfus die Songs teils sind, so schnell holen sie den Hörer immer wieder mit verdammt eingängigen Parts ab, die einfach Lust auf mehr machen. Zugegeben, damit wird die Band nicht viele erreichen, da die Songs viel zu komplex und abgedreht sind und ja, Psychotic Waltz sind dagegen harmlose Stadtmusikanten, aber vom musikalischen Anspruch ist hier enorm viel geboten. Bekanntlich mag ich so Zeug und so hat mich die Scheibe sofort in ihren Bann gezogen und ich sauge diese Songs einfach in mich auf. Das ist alles sowas von genial. Ich liebe es, aber ob ihr euch auch darin verlieben könnt müsst ihr selber herausfinden, denn ich glaube entweder hasst oder liebt man diese Band.
Self-Release (2017)

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