Gwar – the blood of gods …groovig, etwas schräg aber Gwar?

Musikalisch gefällt mir die neue von Gwar eigentlich ganz gut. Die Songs sind durchgängig treibend flott und grooven wie Sau. Das gefällt mir enorm gut. Hier und da auch etwas schräg, wie ich es von früher gewohnt bin. Hier gibt es nicht viel zu meckern, aber trotzdem klingt das nicht nach Gwar. Das mag auch am Sänger liegen, der nicht so wie sein Vorgänger klingt, der einfach einen gewissen Charme hatte, auch wenn man diesen Charme mögen musste. Bei Gwar erwarte ich einfach ausgefallenere Sachen mit nem sehr markanten Sängern. Und das bekommt die Band auf der neuen Scheibe einfach nicht hin. Wobei ich sonst nicht viel zu meckern habe, da mir die Songs als solches meist sehr gut gefallen. Vor allem dieser durchgehende Groove macht so richtig Laune. Würde ich hier nicht Gwar erwarten, hätte das nicht so einen leichten negativen Nachgeschmack. Fakt ist einfach das man bei einer Band etwas bestimmtes erwartet und meist enttäuscht ist, wenn gerade das was für einen die Band ausmacht, dann nicht mehr dabei ist. Wenn man davon aber mal absieht und wer vielleicht Gwar nicht von früher her kennt, der dürfte hier einen durchaus interessanten Mix aus groovigen Metal und Thrash Metal bekommen, der auch mal ordentlich Gas geben kann. Darf man ruhig mal reinhören. Aber Vorsicht, auch wenn Gwar nicht mehr ganz so abgedreht sind wie früher, hier und da greift man dann doch noch in die Trickkiste mit skurrilen Ideen.

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