Divisionists – daybreak …kann seinen kultigen Charme leider nicht ganz entfalten

Das dieser Release nicht unbedingt ganz mein Fall sein wird, war mir klar als ich die Info las, für wem das passen soll. Für Fans von Teenage Fanclub, Big Star, Matthew Sweet, Sugar, The Lemonheads, The Replacements, Crazy Horse, Cream und Co. Mal davon abgesehen, das die meisten der Bands mir weitestgehend unbekannt sind, so geht das im Gesamten in eine Richtung die mir eher weniger liegt. Das klingt jetzt aber negativer als es dann wirklich ist. Denn mal davon abgesehen, das mir die Songs meist zu ruhig und brav sind, so muss ich sagen sie haben meist doch Charme und Charakter. Teils kommt dieser Oldschool Touch gut rüber und hier und da kann man die Songs musikalisch schon etwas kultig bezeichnen. Vor allem bei Songs wie „colours (song for a spaceman)“ bin ich dann schon angefixed, da dieser Song diesen The Doors und Co Charme in sich trägt. Doch 100%ig kann auch dieser Song das dann nicht transportieren und das liegt meiner Meinung am Sänger. Denn dieser hat eine viel zu dünne und zurückhaltende Stimme, damit die Songs ihre Wirkung voll entfalten könnten. Musikalisch geht man genau die richtige Richtung, das es sogar jemanden mit meinem Geschmack gefallen könnte, aber der Sänger hantiert hier mit angezogener Handbremse und bremst damit die ganze Band aus. Das ist schade, denn hätte er etwas mehr Stimmvolumen und würde das ganze etwas mehr ausleben, dann wären da doch einige richtig coole Nummern dabei. Kann aber auch sein, das die Rockfans, die sich bei anfangs genannten Bands angesprochen fühlen, das dann auch etwas anders sehen als ich. Mir persönlich fehlt das gewisse Etwas, ihr könnt der Band aber gerne eine Chance geben, wenn ihr tiefer in dieser Musikrichtung drin seid als ich.
Mount Watatic (2017)

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