Live, die, repeat / Edge of Tomorrow- denn täglich grüßt das Murmeltier

„All you need is kill“ heißt die Vorlage zu diesem Film, bzw. eigentlich die Vorlage zum Manga der als Vorlage für den Film dient. Und somit geht man hier mal andere Wege, denn eher selten greift Hollywood Themen aus Asien in dieser Form auf.

Ich habe mich lange vor diesem Film gedrückt, da ich kein großer Tom Cruise Fan bin. Das liegt nicht daran das er ein schlechter Schauspieler ist, sondern ich bin gegen das für das er so plakativ steht. Aber nachdem mir der Manga, der übrigens nur aus zwei Bänden besteht und somit leichte Kost ist, so extrem gut gefallen hat, wollte ich einfach wissen, was Hollywood daraus gemacht hat. Und was soll ich sagen, das Thema wurde gut getroffen. An einigen Stellen ist der Manga besser, an anderen der Film.

Aber fangen wir von Vorne bei der Geschichte an. Als ein Meteorit auf der Erde einschlägt, wird die Erde plötzlich von einer Invasionsarmee von Aliens überrannt. Und egal was die Menschen planen und machen, sie schaffen es an keiner Front die Aliens aufzuhalten. Einfach zu übermächtig sind die erbarmungslosen Gegner und es scheint so, als wenn der Angreifer bereits weiß, was die Menschen planen, bevor diese es selber wissen.

Major William Cage (Tom Cruise) ist als Marketingmann für das US Militär tätig und gerät vor einer großen Offensive in Ungnade und wird als einfacher Soldat an die Front geschickt. Total unerfahren muss er an die vorderste Front und erlebt sogleich die Brutalität des Kampfes. Doch sein Kampf findet schnell ein Ende, denn er kann zwar noch eines der Monster mit sich in den Tod reißen, aber bezahlt diese Tat mit seinem Leben. Denn die Offensive war für die Aliens keine Überraschung und so endet diese in einem Schlachtfest. Doch irgendwas ist mit ihm geschehen, denn plötzlich erwacht er wieder am Tag vor der Offensive und erlebt den Tag noch ein weiteres mal. Denn er kam bei seinem Tod mit dem Blut des Alpha-Aliens den er vernichtet hatte in Kontakt und nun wird bei jedem Tod die Zeit zurück gesetzt und er erlebt den Kampf wieder. Schnell versucht er die Ereignisse mehr oder weniger erfolgreich zu beeinflussen und mit jedem Tag wird er zum besseren Kämpfer und kommt dem Geheimnis der Aliens immer näher.

Wie immer, mehr wenn Ihr den Film selber anschaut. Von der Produktion ist der Film gut gemacht und ich finde die Aliens wesentlich besser gelungen, als die im Manga, doch teilt der Film nur grob den Handlungsfaden der Vorlage und das finde ich etwas schade, denn die Geschichte des Mangas finde ich teils etwas besser als die des Films. Wobei ich die Novell nicht kenne auf die beide Werke aufbauen, vielleicht hält sich der Film auch näher an die Novell, aber das ändert nichts daran das ich den Manga von der Umsetzung der Handlung etwas besser finde.

Der Film ist ein Actionfeuerwerk und besitzt überraschend viel Humor und ein Tom Cruise steckt durchaus viel ein und ist nicht der Überheld, den er bei anderen Filmen durchaus mimt. Für gute Abendunterhaltung ist gesorgt und das Ende fand ich auch sehr angenehm, denn wo der Manga mit einem tragischen Ende punktet weiß der Film mit einem Happy End aufzuwarten, welches aber nicht überzogen gefeiert wird, sondern nur kurz angespielt wird.

IMDB: http://www.imdb.com/title/tt1631867

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