Halo 4 Forward unto Dawn – die Verfilmung des Spielehits

Für XBox und zum Teil auch PC-Spieler zählt Halo zu einer der besten Shooter-Serien. Der Science Fiction Egoshooter mit dem Masterchief, der gegen eine Alienrasse kämpft. Ich selber habe diesen Shooter nur kurz im Mulitplayer angespielt und kenne somit weder Hintergrundgeschichte, noch kann ich sagen, ob er so gut ist, wie Fans sagen.

Doch die Verfilmung interessierte mich und so habe ich mehr oder weniger blind zugeschlagen, als ich diesen Film in die Finger bekommen habe. Und ob der Kauf sich rentiert hat oder nicht, werde ich Euch in den folgenden Zeilen sagen.

Der Anfang ist schon einmal extrem beeindruckend. Man sieht zerstörten Raumschiffe und Wracks durch das Weltall treiben. Nur in einem scheint noch etwas zu funktionieren. Plötzlich formt sich aus dem Nichts die künstliche Intelligenz Cortana und setzt einen Hilferuf ab. Optisch toll umgesetzt spricht sie mit dem letzten Überlebenden im Raumschiff, dem Masterchief, der in seiner Kryokammer eingeschlossen ist. Dieses Signal wird von einem Raumschiff aufgefangen, dessen Commander mit eiserner Miene diesen Hilferuf anhört und in Gedanken versunken scheint.

Plötzlich ein Schnitt und man befindet sich auf einem Planeten, auf dem Kadetten für die Armee des United Nations Space Commands ausgebildet werden. Und so begleitet man diese jungen Kadetten durch Ihre Ausbildung bis sich plötzlich alles ändert.

Zu viel mag ich hier von der Story nicht vorweg nehmen, diese ist aber nicht besonders teifgründig und der eine oder andere kann sich schon grob zusammenreimen, was passiert. Die Geschichte muss aber auch nicht besonders viel Tiefgang besitzen, sie muss nur funktionieren und das tut sie.

Der Film besteht aus zwei Elementen, dem Anfang und dem Ende, welche beide extrem beeindruckend sind und dem Mittelteil der nett ist. Während ich am Anfang erst mal dachte, wow der Film wird Hammer, wenn er so weiter geht, bremst der Mittelteilm der eigentlich den ganzen Film aus macht, relativ runter. Die Ausbildung ist zwar interessant und das Finale durchaus sehenswert und gut gemacht, kann aber von Machart und Stimmung bei weitem nicht mit dem beeindruckenden Anfang mithalten. Und als dann der Schluss gezeigt wird, fragt man sich zurecht, warum man diesen Part nicht weggelassen hat und aus dem was Anfang und Ende gezeigt haben, nicht gleich einen gesamten Film gemacht hat. Denn eigentlich ist dieser Film nur eine Vorgeschichte zu etwas, was man richtig beeindruckend hätte umsetzen können.

So bleibt mir final nichts anderes übrig, als zu sagen, der Film ist an sich nicht schlecht und sorgt für gute Unterhaltung, aber er hat viel mehr versprochen und hier wurde jedes Potential auf einen beeindruckenden Science Fiction Film gnadenlos verschenkt. Schade eigentlich.

Okay, das klingt jetzt zu hart, denn der Film an sich ist nicht schlecht, aber hätte man so wie am Anfang weiter gemacht, dann hätte man durchaus einen Meilenstein schaffen können.

IMDB: http://www.imdb.com/title/tt2262308

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