The Sacred Blacksmith …der Schmied der gegen die Dämonenwelt aufbegehrt

…oder so ähnlich könnte man diese Animeserie in kurzen Worten beschreiben. Seiken no Blacksmith der Originaltitel des Mangas und darauf basierenden Animeserie von 2007 bzw. 2009. Soweit ich sehen konnte gibt es von der Animeserie nur eine Staffel, die zwar in sich eigentlich geschlossen ist, aber die Gesamtgeschichte nur zum Teil erzählt, denn nach dem Finale sind immer noch Handlungsoptionen offen von der sogenannten Metageschichte, die diese in sich geschlossene Geschichte der ersten Staffel weiter erzählen würde. Eine Fortsetzung wäre daher nicht schlecht gewesen, aber was wichtig ist, sie fehlt auch nicht, da eigentlich alle Fragen beantwortet wurden.

Zur Geschichte, die sehr einfach gestrickt ist, aber für eine Animeserie die einfach seichte Unterhaltung bieten soll, durchaus ausreichend ist: Die Ritterin Cecily Cambell versucht den Traditionen und Ruf Ihrer Ritterfamilie gerecht zu werden, hat aber vor allem gegen Anfang der Serie außer eine extrem hohen Motivation eigentlich noch nicht viel zu bieten und muss erst während der Serie lernen, wie sie zu einer ernstzunehmenden Schwertkämpferin wird. Als bei ihrem ersten Kampf das Familenschwert zerbricht lernt sie den Schmied der Stadt Luke Ainsworth kennen und zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft, die nicht immer ganz einfach ist. Vor allem das Cecily nicht immer einen einfachen Charakter hat, sozusagen die typische Anime-Zicke die nie den Mund halten kann, weil sie so von ihrer Motivation überzeugt ist.

Vor drei Jahren herrschte ein gewaltiger und grausamer Krieg und viele Krieger haben einen Dämonenpakt geschlossen, um stärker und mächtiger zu werden. Ein Ergebnis sind verschiedene Dämonenschwerter mit besonderer Macht, wie auch Menschen die sich in Monster verwandeln können. Und so wird Cecily zur Hüterin eines dieser Dämonenschwerter ernannt. Dazu zeichnet sich ein Umbruch an, denn die Übergriffe von Dämonen auf Menschen nehmen wieder zu und die Menschen fürchten, das bald wieder Armeen von Dämonen durch das Land ziehen könnten, wie etliche Jahre zuvor.

Somit eigentlich ein typische Story, wie man sie von einer Animeserie erwarten kann. Die Umsetzung ist passend und die Serie macht auch wirklich Spaß, auch wenn ich sie eher als Durchschnittlich einstufen würde. Vor allem versucht man immer wieder komische Momente einzubauen, in denen die Brüste von Cecily als Aufhänger genommen werden, welche größer als die der meisten anderen Charaktere ist. Jedoch wirken diese Witze meist eher aufgesetzt, vor allem ist man als Animefan von Echi-Filmen durchaus andere Proportionen und vor allem Inszenierungen gewohnt, denn die sogenannten Echi-Fanservice-Momente halten sich dann doch eher in Grenzen. Es sei denn die UK-Version die mir vorliegt wurde hier im Vergleich zum Original geschnitten. Und ja, das was in Folge 7 im Badehaus kurz gezeigt wird ist auch wirklich das was man im ersten Moment eher nebenbei mitbekommt. Ich habe extra nochmal nachgeschaut da ich es nicht glauben konnte, das aber nur so am Rande.

Mit 12 Folgen ist diese Serie eigentlich schnell geschaut und sorgt für den einen oder anderen Abend mit solider Unterhaltung. Und wenn ihr Glück habt, bekommt Ihr die UK-Version der Serie für ca. 8 Euronen, einen Preis bei dem man definitiv nichts falsch machen kann.

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