Pacific Rim – Monsterjagd mit Riesenroboter

Aus einem Portal in einem Tiefseegraben kommen sie auf die Erde um alles zu vernichten. Gigantische außerirdische Monster im Godzilla Stil denen die Menschheit kaum etwas entgegen zu setzen hat. Anfangs jedenfalls, doch dann schließen sich die Nationen zusammen und rufen das Hunter-Programm ins Leben. Die Hunter, riesige Maschinen die auf gleicher Augenhöhe mit den Monstern kämpfen können und das mit Erfolg.

Mit den Huntern werden die Monster in die Knie gezwungen und ein glorreicher Sieg folgt dem anderen. Doch immer neue Alienmonster durchbrechen das Portal und sie entwickeln sich weiter. Und so kommt es wie es kommen muss, die ersten Hunter fallen. Und so nähert sich das Hunterprogramm seinem Ende, denn mit steigenden Verlusten sinkt das Vertrauen in die Hunter und die Menschheit erhofft sich vom Bau einer gigantischen Mauer den nötigen Schutz gegen die Monster, doch ist dieser Plan wirklich erfolgreich?

Die Hunter erinnern sehr an Animes wie Neon Evangelion, Raxephon, Gundam 00 oder ähnlichen Filmen und -serien. Vor allem der Vergleich zu Neon Evangelion wird gerne genannt, da dieser Anime einer der bekanntesten ist, wobei der Vergleich durchaus hinkt, denn die Evangelion sind ja eigentlich keine richtigen Roboter, aber das würde zu sehr ins Detail gehen.

Was die Geschichte bei den Robotern noch so besonders macht, ist das man zwei Piloten benötigt die sich via neurologischer Schnittstelle mit einander und der Maschine verbinden müssen. Diese Idee ist so teils neu und durchaus interessant, da sich daraus auch einige nette Handlungsoptionen ergeben.

Dieser Film reiht sich sehr gut in die Filmreihe von Transformers 1 bis 3 und Battleship ein. Sozusagen Teil Nummer 5, wenn man diese Filme in Verbindung setzen möchte. Popkorn Kino mit jeder Menge Aktion und Charme. Und hier muss man sagen, Hollywood hat gelernt aus den Fehlern die man vielleicht der Transformers-Reihe andichten möchte, bzw. ein Battleship Film schon besser machen konnte. Die Handlung ist interessanter, was auch durch das Loslösen von irgendeiner Spielzeuglizenz zu begründen ist und die Umsetzung ist noch einmal eine Stufe gigantischer. Man darf nicht große Tiefgründigkeit erwarten, aber sind wir doch mal ehrlich, so einen Film schaut man wegen den Effekten und der optischen Umsetzung und natürlich der Action an. Mehr braucht man nicht und will man nicht bei so einem Film. Und da macht der Film eigentlich alles richtig.

Und alleine schon die Szene in dem der Hunter einen Zerstörer wie eine Keule hinter sich her zieht ist so was von cool und lässig….

IMDB: http://www.imdb.com/title/tt1663662

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