Witch Hunter Robin – Hexenjäger in der modernen Zeit

Diese Animeserie stammt aus dem Jahre 2002 und zeigt sehr deutlich, wie sich ältere Serien teils von den neuen Serientrends unterscheiden. Denn damals setzte man mehr auf Inhalt als auf Brüste und Fanservice. Vor allem wurden damals weniger 15 jährige Mädels so enorm sexualisiert. Denn heute würde die Serie bestimmt ganz anders aussehen. Aber genug an aktuellen Trends gemeckert, zurück zur Serie.

Robin ist ein junges Mädchen das mit seinen 15 Jahren als Hexenjägerin von der Organisation Solomon nach Japan geschickt wird, um die dortige Niederlassung und Spezialeinheit zu unterstützen. Sie wurde in Italien ausgebildet und ist, obwohl sie eine Hexe ist, streng gläubig und steht hinter den Zielen von Solomon. Doch der Start ist nicht leicht, denn einmal von den Problemen in der ersten Folge sich überhaupt dem Team anzuschließen, muss sie sich erst einmal beweisen und der sehr skeptische und etwas mürrische Amon macht es ihr alles andere als leicht. Vor allem das sie eine Hexe ist, scheint nicht von allen Teammitgliedern positiv aufgenommen zu werden. Dazu kommt noch die andere Arbeitsweise, denn während Robin darauf getrimmt wurde die Hexen auszuschalten, so verwendet die japanische Niederlassung die sogenannte Orbo-Waffe, mit der die Hexen, bzw. ihre Hexenkräfte neutralisiert werden, damit man sie gefangen nehmen kann.

Doch schnell stellt sich heraus, das hier was nicht stimmt und Robin gerät mit ihren Freunden immer mehr zwischen die Fronten eines Machtkampfes, auf den sie nicht vorbereitet sind. Die wachsenden Kräfte Robins sind dabei ein weiteres Problem.

Mehr möchte ich aber zur Handlung nicht sagen.

Die Serie hat einen sehr schönen zeitlosen Zeichenstil, der meist passend düster gehalten ist. Die Handlung selber ist sehr interessant, fesselnd und hat auch einige Wendungen, die man so nicht erwarten würde. Nur finde ich hat das Ganze sehr viele Parallelen zur Serie „Darker than Black“ weswegen ich einige Ereignisse der beiden Serien gerne mal verwechsle. Das liegt auch am ähnlichen Stil. Wer also „Darker than Black“ mag, der wird auch „Witch Hunter Robin“ mögen und umgekehrt.

Eine Sexualisierung der Charaktere kommt auch nicht vor und so darf Robin einfach ein junges Mädchen sein mit normalen Dimensionen / Maßen und man konzentriert sich auf die Handlung an sich, die wie gesagt wirklich gelungen ist.

Was mich damals auch gewundert hat, ist die übliche Preisdiskussion für deutsch vertonte Animes. Denn wer kennt es nicht, der UK-Import kostet für gewöhnlich die Hälfte oder noch weniger als die deutsche Version. So auch damals bei dieser Serie. Während die deutsche Version für 80 bis 90 Euronen angeboten wurde, bekam ich den UK-Import für 30 Euro. Und erstaunt war ich, als dann auf dieser Version sogar eine deutsche Tonspur dabei war, die auch gut gemacht war. Wobei ich nicht versprechen möchte, das die aktuell erhältliche UK-Version diese Tonspur ebenfalls noch enthält.

Final kann ich sagen, das Witch Hunter Robin definitiv eine der besseren Animeserien ist.

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