Batman Arkham Asylum

Die Batman Arkham Spiele habe ich irgendwie nie so richtig auf den Radar gehabt. Ich wusste zwar das sie gut sein sollen, doch ich habe mir diese bis dato noch nie näher angeschaut. Als es nun die drei Teile von Epic kostenlos gab, habe ich zugeschlagen und ich muss sagen, ich bin positiv überrascht, aber fangen wir der Reihe nach an. Fangen wir mit dem ersten Teil der Trilogie an: Batman Arkham Asylum. Dieses Spiel eröffnet den Reigen und das wie ich finde sehr gut.

Optisch sieht man dem Spiel sein Alter an, aber die Grafik ist immer noch sehr geil und weiß zu gefallen. Die Spielmechanik gefällt ebenfalls sehr gut und vor allem das Leveldesign finde ich sehr gelungen. Vom Gesamtfortschritt bin ich aktuell bei ca. über 60% und ich glaube was das Spiel selber angeht, bin ich schon im letzten Drittel angelangt. Somit ist das eigentlich schon mehr als eine Review. Ich will aber das Spiel komplett beenden, somit kommt dann später noch ein abschließendes Fazit, wenn ich in ein paar Tagen oder Wochen ganz durch bin, je nachdem wieviel Zeit ich mir die nächsten Tage für das Game nehmen kann.

Worum geht es? Typisch DC like ist die Story sehr einfach und geradlinig, funktioniert aber sehr gut, da hier einfach die Details und auch die Umsetzung passen. Batman hat den Joker gefangen genommen und bringt diesen ins Arkham Asylum, der Gefängnisinsel, bzw. eigentlich eine Irrenanstalt mit Gefängnischarakter. Durch einem Brand im zweiten Arkham Gefängnis ist das Asylum nahezu überfüllt und Batman gefällt die Situation gar nicht, da er befürchtet der Joker habe mehr vor und er soll recht behalten, denn der Joker hat Helfer mit deren Hilfe er sich befreit und die Anstalt übernimmt. Eine Falle für Batman, doch der Joker hat weitere Pläne, deren Lösung man nach und nach im Spiel näher kommt. Wie gesagt, die Geschichte funktioniert und hat erstaunlich wenig Schwächen.

Die optische Umsetzung ist auch sehr gut. Denn auch wenn das Spiel bereits einige Tage auf dem Buckel hat, schaut es immer noch gut aus, was aber auch am extrem gelungenen Leveldesign liegen mag. Denn diese Irrenanstalt ist extrem Stilvoll in Szene gesetzt. Dieser antike, leicht gotische Touch der Baukunst mit einem Hauch Steampunk hat so viele tolle Details das es alleine schon Spaß macht, die Level zu betrachten. Und dazu diese düstere Stimmung, das passt einfach extrem gut zusammen. Alleine vom Leveldesign hat mich das Spiel für sich gewinnen können. Vor allem finde ich für ein Spiel dieser Klasse die Gesamtgröße der Welt absolut passend und zeigt dass größer und weiter nicht unbedingt besser bedeuten müssen. Denn was hier auf dem begrenzten Raum an verschiedenen Leveldesigns zusammengebaut wurde weiß zu gefallen.

Aber auch die Spielmechanik macht Laune. Der Mix aus Kämpfen und Rätseln ist sehr gelungen und das Kampfsystem funktioniert meist sehr gut und intuitiv. Vor allem sehr flüssig und direkt. Es gibt auch zahlreiche Sammelobjekte in den Leveln, an die man teils auch erst später rankommt, aber selbst nur einfach zu suchende Objekte die der Riddler versteckt hat, sind meist interessant platziert und teils muss man auch über Ecken denken, um da ran zu kommen. Diese Nebenrätsel sind interessant genug, das ich Motiviert bin jeden Gegenstand zu finden und somit das Spiel sozusagen zu 100% zu beenden. Hier stimmt auch das Verhältnis zu Hauptmission und der Menge an Sammelobjekten. Diese nehmen nicht überhand und sind somit motivierend genug im Level eingebaut, das man sie alle sammeln und lösen will. Und ja, es gibt auch richtige Rätsel, die zu lösen sind, seien es optische Spielereien, oder nur das aufmerksame Absuchen der Level. Vor allem die Charaktere kommen sehr gut zur Geltung und vor allem die Scarcrow-Level sind so schön irre und beeindruckend.

Das Spiel hat aber auch ein paar kleine Schwachpunkte die ich natürlich nicht unerwähnt lassen möchte, wobei das eher meckern auf hohen Niveau ist. Ich finde teils sind die Bosse im Spiel etwas zu hart. Mit etwas ausprobieren schafft man diese zwar, aber ich finde diese sind im Verhältnis zu den normalen Gegner etwas zu mächtig, aber gut, das ist Geschmacksache und vielleicht bin ich dafür zu gemütlich. Was aber zugegebenermaßen nervt, sind die Sterbesequenzen, die man nicht überspringen kann. Denn der Gegner der einen besiegt, oder der Joker müssen immer einen Abspann predigen. Und vor allem an den Situationen an denen man gerne mal stirbt, sind meist sogar noch einleitende Sequenzen, die man auch nicht immer überspringen kann. Und wenn es eine Stelle ist, an der man ausprobieren muss, ist es nervig, wenn man sich zum x-ten mal, das Ganze anhören muss. Außerdem ist vor allem bei den coolen Sprungangriffen die Kamera meist nervig und hat bei mir bei größeren Gegnergruppen oder riskanteren Aktionen schon öfters mal zum Pixeltod geführt. Denn im Sprung dreht die Kamera so das man wenn man für den KO Schlag nachsetzen mag, die Orientierung der Steuerung nicht mehr klappt und man zum Umorientieren wertvolle Zeit verschwendet, welche bei knappen Aktionen schon zum Pixeltod führen können.

Aber von diesen Punkten mal abgesehen ist dieses Spiel absolut gelungen. Wenn die Macher sich am Ende jetzt keine großen Patzer erlaubt haben, dann muss ich sagen: Batman Arkham Asylum spielt bei mir ganz vorne mit bei der Liste meiner Highlights.

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