Castle Staffel 1 – Krimiserie mit Charme

Wenn Ereignisse vom Timing her perfekt zusammen passen, so fängt die erste Staffel von Castle an. Denn während der Bestsellerautor Richard Castle gerade die Veröffentlichung seines neuesten Werkes feiert, in dem sein Hauptcharakter, der ihn über verschiedene Bücher begleitet hatte ein tragisches Ende findet, wird der Ermittlerin Kate Becket klar, das ihr aktueller Mordfall mit Castle zu tun hat. Denn der Täter stellt in seinen Morden, Morde aus Romanen von Richard Castle nach. Und so wird der Autor von der Polizei angesprochen bei den Ermittlungen zu helfen, da man vermutet das der Täter ein von ihm besessener Fan sein könnte.

Da Castle ein Fan des Makabren ist und von Haus aus neugierig, geht die Hilfe schnell über eine Befragung hinaus und er versucht sich aktiv in die Ermittlungen einzubringen. Und dank seiner guten Beziehungen zum Bürgermeister gelingt es ihm auch offiziell aktiv an den Ermittlungen in Zusammenarbeit mit Kate Becket und ihrem Team zusammen zu arbeiten. Und als Kate dann noch zur „Muse“ für seine nächste Romanfigur wird, ist klar, diese Zusammenarbeit wird auch zukünftig weiter gehen.

Und somit ist der Grundstein für viele interessante und auch skurrile Mordermittlungen gelegt, denn die Serie lebt vor allem vom Charme der Charaktere und deren Zusammenspiel. Richard Castle der teils übermotivierte und kreative Schreiberling, der sich gerne die irrsinnigsten Theorien hingibt, wird gerne als „großes Kind auf Zuckerschock“ bezeichnet. Er bringt enorm viel vom Humor in die Serie und auch den Charme von dem die Serie lebt. Kate Becket hingegen ist die etwas ernstere Gegenspielerin, denn auch wenn sie hier und da Castles Hilfe zu schätzen weiß, ist er ihr eher etwas lästig. Wobei sie aber auch ein großer Fan von ihm ist. Aber auch andere Charaktere wie die beiden Ermittler Eposito und Ryon oder Castles Mutter und Tochter werden immer wieder sehr gelungen in die Handlung eingebunden.

Die Serie lebt vor allem vom Charme und der Interaktion der einzelnen Charaktere untereinander. Vor allem ein Richard Castle ist ein Charakter, der perfekt als Ikone der Serie passt. Die Fälle an sich sind interessant, meist aber nicht besonders anspruchsvoll, was aber in keinster Weise stört. Was mir aber immer wieder auffällt ist, wie schön New York in Bildern gefasst wird. Die Serie wirkt allgemein sehr hochwertig und gut durchdacht.

Da ich die Serie schon sehr gut kenne, kann ich schon verraten, das in der ersten Staffel bereits die Weichen für eine Metahandlung gestellt werden, die dann die nachfolgenden Staffeln immer mehr beeinflussen wird. Staffel 1 ist aber davon noch nahezu unberührt, was ich auch sehr gut finde.

Castle ist eine meiner Lieblingsserien und landet bei mir immer mal wieder im Player, daher definitiv eine Empfehlung wert. Wenn ich mal up to date mit allen Staffeln bei Castle bin, werde ich bestimmt noch einmal ein Summary schreiben. Ansonsten kann man diese Review auch erst einmal für die nachfolgenden Staffeln stehen lassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.