Baby Metal – metal galaxy …so anders als erwartet

Auf Basis von dem was ich bisher von der Band zu hören bekommen habe, ging ich hier auch davon aus richtig derben, wenn auch extrem schrägen Metalcore um die Ohren gehauen zu bekommen. Doch was ich hier zu hören bekomme, zeigt einmal mehr, das hinter Baby Metal weit mehr als nur eine Blödel-Anime Band steckt, sondern wirklich gute Musiker. Denn hier wird noch mehr gezeigt, das man wirklich was von Musik versteht. Und die zuckersüßen animelike Mädchenstimmen der Sängerinnen stehen weit nicht mehr so im Vordergrund als Anime-Einfluß, wie noch bei den alten Scheiben. Wenn dann mit „Oh! Majinai“ eine waschechte Folkmetal Nummer vorgetragen wird, dann schaut man schon erstmal erstaunt. Danach ein fast klassische Metalnummer mit leichten Santana Touch, was die Soloarbeit der Gitarre angeht. Okay, dann wird es mal wieder schräger mit fast südamerikanischen Rhythmen und Gitarrengroove. Ich muss zugeben, der Gesang ist immer noch etwas Geschmacksache aber musikalisch ist das definitiv eine sehr hohe Liga, die man hier präsentiert. „In the name of“ fällt dann als Soulfly-Death Metal Scheibe dann mal ganz aus dem Rahmen. Aber keine Angst für Fans der alten Scheiben, „typische“ Baby Metal Nummer werden auch geboten.

Respekt, ich wusste zwar schon seit der ersten Scheibe, die Jungs an den Instrumenten haben richtig was drauf, aber hier wird das noch etwas deutlicher zur Schau gestellt. Wer mit dem Gesang klarkommt, der bekommt hier ganz große musikalische Klasse geboten.

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