Battleship

Battleship ist der englische Name für das bekannte Brettspiel Schiffeversenken. Und genau hierbei geht es in diesem Film. Battleship ist ein Action Feuerwerk aus der Zeit als Transformers gerade voll im Trend waren mit viel Michael Bay Feuerwerk und da wollte man denke ich auf den Zug aufspringen und auch für diese Marke einen Hit einfahren. Ob das Battleship schafft, hier meine Einschätzung dazu.

Diesen Film habe ich im Kino damals gesehen und ich muss gestehen, die BlueRay dazu schaue ich mir auch ab und zu mal gerne an. Der Film ist bestimmt kein cineastisches Highlight, aber es ist verdammt gutes Popcorn-Kino und vor allem finde ich die Art, wie das Spiel in diesen Film eingebaut wurde sehr gelungen.

Worum geht es hier? Natürlich ums Schiffeversenken, mehr oder weniger jedenfalls. Die Marine verschiedener Staaten hat sich eingefunden um ein internationales Manöver in der Nähe von Hawaii abzuhalten. Doch als das Manöver gerade in Schwung kommt erhält die Nasa endlich eine Antwort auf ihre Bemühungen über eine in Hawaii aufgebaute Kommunikationsanlage, Kontakt mit außerirdischen Leben aufzubauen. Die Antwort schaut aber anders aus, als gedacht, denn die Antwort heißt 5 Schiffe der Aliens nähern sich unserer Erde. Eines der Schiffe, das Kommunikations Schiff stürzt jedoch beim Eintritt in unsere Atmosphäre ab und so müssen die Aliens improvisieren. Sie schirmen den Bereich um Hawaii ab um sich dort neu zu formieren. Lediglich drei Zerstörer die am Manöver teilgenommen haben, befinden sich im abgeschirmten Bereich und müssen schnell feststellen, dass der Gegner nicht zu unterschätzen ist. Mehr dann im Film, aber wie gesagt, die Story ist relativ geradlinig und einfach, funktioniert aber wie ich finde.

Was auch extrem gut funktioniert ist die Einbindung der Spielvorlage in den Film. Einmal haben wir hier toll umgesetzte Seeschlachten geboten. Dann schauen die Geschosse der Aliens aus, wie die Pins des Brettspiels. Außerdem wurde später auch mal das Koordinaten Raten aus dem Spiel mit eingebunden auf eine smarte Art, wie ich finde.

Das ist Popcornkino und dafür ist es gut gelungen. Die Action ist toll, der Film bietet ein optisches und auch akustisches Feuerwerk. Und die Handlung ist absolut passend und bietet genau das, was man von so einer Art von Film erwarten darf. Hirn ausschalten und einfach Spaß haben.

Lediglich der Hauptcharakter ist irgendwie doof dargestellt. Anfangs ein absoluter Vollhonk dessen einzige Leistung darin besteht die hübscheste Frau im Film als Freundin zu haben. Ansonsten dumm, leicht zu reizen und überimpulsiv. Und innerhalb dieser kurzen Zeit wandelt er sich auf einmal zum intelligenten und weitsichtigen Held. Diese Charakterentwicklung ist dann doch etwas merkwürdig geraten. Außerdem funktionieren einige der Sachen im Film nur, weil die Aliens anscheinend nur wirkliche Bedrohungen angreifen. Also ein Kriegsschiff in der Nähe das die Geschütze nicht auf einen ausrichtet, ist keine Gefahr und wird nicht angegriffen. Ganz ehrlich? Als Invasionstruppe zerstöre ich erst einmal alles, was eine Gefahr darstellen könnte, ob nun direkt oder indirekt. Aber wie gesagt, ohne diese “Logik” würden einige Sachen im Film sonst nicht funktionieren. Davon aber abgesehen, habe ich relativ wenig am Film zu meckern.

IMDB: https://www.imdb.com/title/tt1440129

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.