Kurz gefasst: Jan 2021 Reviews

Da bei mir, wie wahrscheinlich auch bei Euch, die Zeit meist zu knapp ist für alles was man machen möchte, weil etwas Zeit zum Relaxen braucht man ja auch, möchte ich dieses Format einführen. Aufgrund der Unmenge an Reviews die ich bekomme, habe ich nicht immer Zeit diese komplett in ausführlichen Reviews auseinander zu nehmen (im Schitt bestimmt 5 Promos pro Tag). Ich bin ja eh ein Fan von kurzen und knackigen Reviews. Desweiteren habe ich bis dato Reviews zu Singles oder wenn man nur einen Teaser einer Platte mit 1 oder 2 Songs bekommt ignoriert. Deshalb möchte ich die Releases, über die ich keine ausführliche Review schreibe, hier als Summary-Review zusammenfassen.

Das bedeutet nicht das diese Sachen schlecht sind, aber bevor ich gar nichts drüber schreibe, mache ich das lieber als kurzes Summary, das ich 1 bis 2 mal im Monat posten möchte.

Viele Sachen spiele ich übrigens auch in meiner Sendung Devil´s Playground, also schaltet gerne Montag Abends von 22 bis 0 Uhr bei radiodiabolus.eu mal ein.

Nun aber zu den Vorstellungen:

Simplefast – eternal
Netter Heavy Metal mit guten Ideen, nimmt sich aber selber viel Power durch das eher langsame gezogenen Gesamtbild und den etwas gelangweilt wirkenden Gesang. Mit etwas mehr Biss wäre das richtig gut.

AntiMozdeBeast – the red river
Puh, das ist wirklich harte Kost. Normalerweise bin ich experimentellen, leicht avangardistischen Industrial durchaus aufgeschlossen und auch diese Band hat gute Ideen, aber das ist durchaus sehr gewöhnungsbedürftige Kost.

Ashborn – awakening
Das ist nette solide Kost für Fans von Thrash Metal mit einem ordentlich Schuß Core. Schön rau, treibend und hier und da auch etwas böse. Eine gute Mischung, der hier und da nur noch eine Kleinigkeit fehlt um richtig durchstarten zu können. Sehr gut, lediglich der sogenannte Hit fehlt der Band noch.

Asgrauw – gronsspech
Hier haben wir mal 9 Songs Black Metal die leider komplett in der Masse der Black Metal Bands untergehen wird. Denn das ist typische Kost im typisch schlechten Soundgewand. Hier und da schimmern mal Ansätze von netten Riffs durch aber viel zu schnell ist das einfach nur ein Hintergrundrauschen. Evtl. was für Black Metal Puristen, sonst denke ich eher nicht so interessant. Nur der Song „gelgehei“ fällt richtig positiv aus dem Rahmen.

Kadinja – aerials
Diese Scheibe ist bei den Kurzvorstellungen hier mein absoluter Favorit. Wenn dies nicht nur eine reine Cover-CD wäre, dann hätte ich daraus auch eine eigenständige Review gemacht. Wer auf die guten Crossover / Nu Metal Klassiker steht, bekommt hier feinste Kost geboten. Hot Dog von Limb Bizkit, Falling Away From Me von Korn, Aerials von System of a Down, Spit it Out von Slipknot. Um nur mal ein paar der Songs zu nennen. Kurzum genau das richtige wenn man davon mal neue Versionen mit eigenen Charm hören mag.

Evilyn – inside shells
Technischer oder progressiver Death Grindcore? Oder wie sollte man das am besten beschreiben. Das ist extrem fetter und derber Sound. Er hat auch irgendwie Charme und erinnert mich an alte ganz derbe Grindscheiben. Was mir aber fehlt ist der Zusammenhang von dem was ich da höre. Es offenbaren sich für mich hier keine klaren Songstrukturen an denen man sich durch die Songs durchhangeln kann. Dadurch wirkt das alles zu wirr und mehr wie Lärm. Schade eigentlich da ich der Meinung bin, da wäre Potential vorhanden.

Kill all the Gentlemen – the loss and the rapture
Solide Thrash Metal Kost für den Hörer, das bieten Kill all the Gentlemen auf dieser Scheibe. Druckvoll und mit Wucht, immer schön treibend, so macht Thrash Metal richtig Spaß. Hier und da auch einige coole Ideen von denen man gerne mehr haben könnte. Kurzum: gut und solide.

Lost in Static – train wreck (and more)
Death Core oder Math Core ist grob das, was Lost in Static hier bieten. Ich habe als Promo die Single „train wreck“ bekommen (nur 1 Song) plus die 3 Songs der 2019er Singles. Und ja, das macht Laune. Schön heftig und brutal und energiegeladen. Genau so muss Metalcore klingen. Lediglich der Weihnachstsong „all I want for christmas is you“ ist jetzt nicht ganz so mein Ding.

20 Watt Tombstone – year of the jackalope
Von dieser Band habe ich schon vor einiger Zeit mal eine Full Length CD, bzw. Promo bekommen und diese hat mir schon damals sehr gut gefallen. Schleppender mit leichten Doom-Attitüden versehener groovender Hard Rock. Schwer, etwas düster und rockig wie Sau. Wäre das hier nicht nur eine 2 Song Promo wäre daraus auch eine vollwertige Review geworden, da die beiden Songs „just got paid“ und „midnight train to memphis“ sehr sehr geil sind. Hier schwingt auch deutlich ein Hauch ZZTop mit. Das grooved und rockt wie Hölle!

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