Eisbrecher – Schicksalsmelodien

Die Münchner Eisbrecher muss man eigentlich gar nicht näher vorstellen. Ihr spezieller Stil der neuen deutschen Härte sollte eigentlich mittlerweile jedem Metalfan ein Begriff sein, wenn er nicht gerade die letzten 10 Jahre unter einen Stein gelebt hat. Und auf dieser Scheibe widmet sich die Band einigen Rock und Punk, bzw. NDW Klassikern die eigentlich jeder kennen sollte der 30 oder 40+ ist. Sei es „Skandal im Sperrbezirk“, „Disco in Moskau“, „Bitte, Bitte“, „Goldener Reiter“, „Eins Zwei Polizei“ und vieles mehr. Das dann mit dem typsichen Stil der Band vorgetragen macht durchaus jede Menge Spaß. Hier ist eigentlich kein Song dabei, den ich als schlecht bezeichnen würde. Das einzige was man evtl. zum meckern nennen könnte, ist das Eisbrecher halt auch nur einen bestimmten Grad an Härte haben und ihr Sound sehr geschliffen ist. Dadurch verlieren sie an einigen Stellen das Rotzige, das die Originale teils so cool macht. An einigen Stellen hab ich mir dann doch auch gedacht,  das Original hat mir da etwas besser gefallen, weil es einfach etwas rotziger und frecher rüber kommt. Aber einmal davon abgesehen, ist dies eine richtig tolle Scheibe.

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