Epoch of Chirality – nucleosynthesis

Okay gleich vorweg, auch wenn ich vielleicht bei dieser Review nicht so überzeugt klinge, wie es die Band verdient liegt das einfach daran, das dies eine reine Instrumentalband, bzw. CD ist. Dadurch fehlt natürlich einiges, was Songs ausmacht, vor allem sie so gestaltet, das sie im Ohr bleiben. Denn nur wenige Musiker schaffen es ein Instrumental so zu erschaffen, das es hängen bleibt und evtl. sogar ein Hit wird. Hier fallen mir eigentlich nur die genialen Bassinstrumentale von Metallica ein. Und auch diese CD leidet daran, das sie dadurch das sie rein insturmental ausgelegt ist, in die Belanglosigkeit abdriftet, was eigentlich nicht fair ist, denn musikalisch ist das teils großes Kino. Die Songs mischen Progmetal mit Old School Metal und haben einen leichten Touch einer Space Opera. Sehr gut, sehr verspielt, aber da kein Gesang die Songs in „geordnete“ Bahnen lenkt, leider auch teils zu überladen. Es bleibt einfach nichts hängen und teils verkommt das zu Gedudel im Hintergrund, da mir persönlich etwas das Interesse fehlt mich darauf richtig einzulassen, weil ich leider viel zu sehr auf Gesang als Marker gedrillt bin. Das könnte auch ein toller Soundtrack für ein Spiel oder einen Film sein und genau hier sehe ich das eher. Das ist keine CD die ich mir anhöre, um mich unterhalten zu lassen, das ist entweder für Hintergrundgedudel, für was die Songs eigentlich zu schade sind, oder ich muss mich wirklich geziehlt hinsetzen und mich auf diese Klangwelt einlassen.

Zusammengefasst muss ich sagen, wer auf Instrumentale Sachen steht, der sollte sich das durchaus mal anhören, alle anderen werden denke ich hier leider nicht viel für sich finden. Sozusagen ein guter Special Interest Release.

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