Cocytus

Und noch einmal Romance in Manga Form. Diesmal ein Band mit zwei Geschichten über Beziehungen und Romanzen zwischen zwei Frauen. Und ich muss sagen, das war ganz nett zu lesen, aber Romance ist wirklich nur bedingt mein Bereich, aber diese beiden Geschichten gefallen mir besser als „Game – Lust ohne Liebe“. Auch wenn ich hier auch etwas Kritikpunkte habe.

In der ersten, etwas kürzeren Geschichte geht es um die Beziehung zwischen den beiden Schulmädchen Mineko, der Außenseiterin in der Schule und ihrer Klassenkameradin Shiina. Durch Zufall kommen beide sich näher, doch kann Shiina wirklich offen damit umgehen, das sie sich in Mineko verliebt hat? Vor allem weil diese als absolute Außenseiterin gilt und der Umgang mit ihr schlecht angesehen ist.

Und ja, das ist es was mich etwas stört, bzw. was ich krass finde, dieses Mobbing und ja in der Linie bleiben und nicht auffallen, das hier so krass gezeigt wird und was leider in Japan durchaus in Schulen normal sein soll. Alleine weil Mineko in einem Bezirk in einem Cafe gejobt hat, der auch andere fragwürdiger Läden beherbergt, wird erzählt sie wäre eine Prostituierte. Das ist schon krass und auch wenn bei uns die Gerüchteküche auch gut funktioniert, so krass ist mir das nie vorgekommen in der Schule, zum Glück.

Die zweite Geschichte ist etwas länger und teils auch etwas komplizierter und zeigt die Beziehung zwischen zwei Studentinnen und läuft insgesamt über einige Jahre.

Beide Geschichten haben mir gut gefallen, wobei ich sagen muss dieses Romance gefällt mir nur bedingt, aber ich denke wer auf sowas steht, der hat mit Cocytus zwei interessante und nette Kurzgeschichten.

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