Clone Wars Staffel 1 und 2

Die Clone Wars Serie ist bei der „Fangemeinde“ etwas umstritten. Warum setze ich das Fangemeinde in Anführungszeichen? Ganz einfach weil mir bei vielen sogenannten Star Wars Fans auffällt, das sie Teil 4 bis 6 hochloben und alles was danach kommt einfach von Haus aus schlecht reden. Weil sie sich halt was anderes erwartet haben und nur ihre Meinung gilt.

Ich bin auch Star Wars Fan von klein auf und ja, die alten Filme sehe ich auch etwas mit rosaroter Brille, denn sind wir mal ehrlich, auch wenn es genial ist, was hier geschaffen wurde, bei genauer Betrachtung sind die neuen Filme auch nicht besser oder schlechter als die alten. Okay, die Rollen sind bei den alten Filmen teils besser besetzt, denn Bösewichte wirken auch wie Bösewichte und nicht wie Milchbubies, denen man das Butterbrot geklaut hat. Siehe Anakin in Teil 2 und 3 oder den ach so bösen Lehrling vom Imperator in den neuen Teilen.

Und dann gibt es die animierten Ableger des Universums und ich muss sagen, diese gefallen mir mittlerweile eigentlich besser als die Filme. Warum? Weil hier die Charaktere besser getroffen sind und auch besser in Szene gesetzt werden. Klar in einer Serie habe ich viel mehr Zeit einen Charakter aufzubauen, da ich immer mal wieder etwas einbauen kann, was den Charakter definiert. Und das machen die Macher von Clone Wars definitiv gut. Und sie decken mit dieser Serie auch einen Part der Handlung ab, der zu den interessantesten gehört. Der Krieg der Clone, der Krieg zwischen Separatisten und der Allianz. Der Krieg der mehr oder weniger bereits die Weichen zum Kampf zwischen Rebellion und Imperium legt, wenn man es genau betrachtet.

Ich mag hier die ganzen Geschichten und wie sie den Charakteren immer mehr Fleisch geben. Auch ein Anikan Skywalker der in den Filmen eher wirkt wie ein Walldorfschüler, der seinen Willen nicht bekommt, so ist er hier der erfahrene, wenn auch schon teils etwas eigene Krieger, der durchaus den Jedi-Orden hinterfragt. Ich mag es auch das die sonst so gesichtslosen Klone in dieser Serie ein Gesicht bekommen und sich dort sogar richtige Charaktere herausarbeiten, die auch wirklich für die Handlung relevant werden.

In Staffel 1 und 2 folgt das Ganze einem roten Faden, der durch mehrere  Einzelgeschichten erzählt werden, die mehr oder weniger logisch zusammenhängen.

Lediglich der Zeichenstil war auch für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man sich aber dran gewohnt hat, weiß das zu gefallen und man merkt auch werklich wie die Qualität der Texturen und Animationen von Staffel zu Staffel immer besser wird.

Staffel 1 und 2 sind damals noch in toller Collecters-Edition mit Artbook herausgekommen. Eigentlich hatte ich damals gehofft, das man das durchzieht, was man aber leider nicht gemacht hat, oder ich habe das bei den folgenden Staffeln einfach nur verpasst.

Ich persönlich habe jedes mal wenn ich die Folgen anschauen meinen Spaß und weiß diese Serie zu genießen. Zu den folgenden Staffeln werde ich später nochmal was schreiben, da ich diese nochmal anschauen will bevor ich sie hoch lobe oder kritisiere, da es schon länger her ist, seitdem ich diese gesehen habe.

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