Renjoh Desperado

Euch gefällt die Serie Trigun? Dann seid ihr hier auf jeden Fall richtig. Denn Renjoh Desperado schlägt genau in diese Kerbe.

Die Welt von heute ist einer globalen Katastrophe zum Opfer gefallen und die Menschen leben in einer Dystopie die einen Western-Steampunk-Science Fiction Touch besitzt. Die Lebewesen sind mutiert und die Menschheit hat sich in einen Mix aus Shogunat und Western entwickelt. Wer überleben will, gehört entweder zu den Starken oder wird von diesen unterworfen. Gangs terrorisieren die normale Bevölkerung, ein mächtiger Konzern hat seine ganz eigenen Ziele und das was als Gesetzeshüter / Samurai unterwegs ist, hat teils mit Sinn für Gerechtigkeit und Ehre nur wenig am Hut.

Und inmitten diesen schrägen Settings ist Monoko, eine gesetzeslose Desperado unterwegs und erlebt ein Abenteuer nach dem anderen auf der Suche nach ihrer großen Liebe, dem Mann der für sie bestimmt ist. Der Titel wird mit Western, Schwerter, Liebe betitelt und ja das passt ideal. Ein Setting so verrückt und abgedreht wie Trigun, lediglich mit weiblichen Hauptcharakter mit einer etwas anderen Motivation.

Ich mag das Weltdesign und Setting sehr, teils sogar fast noch mehr als das von Trigun. Der Zeichenstil ist sehr gut und ja, hier und da wird es auch sexy, aber nie so richtig Etchi, was mich bei dem Setting fast etwas verwundert hat. Die Aktion ist cool gemacht und hier und da sind einfach punktgenau sehr coole Jokes eingebunden. Auch die Charaktere wissen zu gefallen. Vor allem was bestimmte Wesen alles mit ihrem Hodensack machen können…

Von der Handlung gibt es in den 6 Bänden eine übergeordnete Handlung, die in zahlreiche Einzelabenteuer die über 1 bis 3 Kapitel erzählt werden, aber trotzdem die Gesamthandlung vorwärtstreiben.

Kurzum: diese Reihe ist schräg, etwas verrückt, aber verdammt unterhaltsam und auch toll in Szene gesetzt. Wer auf sowas wie Trigun steht, der wird auch hier seinen Spaß haben.

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