How not to Summon a Demon Lord

Hierzu mal eine kleine Preview nachdem ich gerade mitten in Band 4 stecke. Nach dem ersten Band habe ich die Reihe eigentlich etwas auf die Seite gelegt, da sie mich nur bedingt begeistern konnte. Doch dann habe ich mir gedacht, ich lese einfach mal weiter und ich muss sagen, ich habe hier und da immer noch etwas Punkte, die mich etwas stören, diese werden aber immer weniger. Eigentlich ist es nur der Haupt Character der mir in Band eins irgendwie nur bedingt gefällt, doch dieser wandelt sich von Band zu Band immer weiter und wird dadurch auch sympathischer, bzw. passender für die Rolle die er darstellen soll.

Takuma ist ein Stubenhocker und Pro in einem Online-RPG. Er ist dort ein mächtiger Dämonenlord, der seines gleichen auf dem Server sucht. Doch wie sollte es anders sein, er wird in eine Fantasywelt beschworen, die seinem Spiel in gewisser Weise ähnelt und das sogar in seiner Rolle als mächtiger Dämonenlord. Beschworen wir er von der Elfe Shera und dem Katzenmädchen Rem. Eigentlich wollten sie ihn mit dem Beschwörungsritual zu ihrem Diener machen, doch dank seiner Fähigkeiten und Ausrüstung, die er in diese Welt mitbekommen hat, wird dieser Versklavungszauber auf die beiden reflektiert und nun sind sie eigentlich seine Sklaven. Und so beginnt sein neues Leben in dieser merkwürdigen Welt.

Dies könnte er jetzt ausnutzen, zwei süßen Sklavinnen die eigentlich alles machen müssten was er will, da würde dem einem oder anderem durchaus einiges einfallen. Ich finde es zwar einerseits gut, das er als Charakter dies nicht unbedingt ausnutzt, aber vor allem im Band eins ist er schon sehr schüchtern und zurückhaltend, wo man sich durchaus denkt, dann greif doch mal zu und nutz es aus. Er ist etwas zu schüchtern teils dargestellt. Wobei das bereits ab Band 2 abnimmt und er dann doch die eine oder andere Möglichkeit ohne schlechtes Gewissen zu genießen weiß. Und nachdem bei dieser Reihe die Altersempfehlung von Band zu Band von ohne, auf ab 16 und dann auf ab 18 angehoben wird, denke ich wird er sich später auch mehr trauen. Lediglich sein Auftreten als Dämonenlord wirkt teils zu gestellt und künstlich, wobei wenn man sieht wie er sich entwickelt, durchaus so zu sehen ist, das er immer weiter in diese Rolle nun hineinwächst.

Vom Zeichenstil und der Darstellung gibt es nicht zu meckern. Die Story an sich ist auch interessant, wie gesagt, der Hauptcharakter ist etwas Geschmackssache, das mag aber gewollt sein, um zu zeigen, wie er nach und nach immer weiter in seine Rolle wächst und zu dem wird, was er eigentlich darstellt.

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