Metal(l)caching – die neue Art Dosen zu suchen?

GeocachingÜber Spike05 bin ich auf eine neue Art des Geocachings gestoßen.
Mein erster Gedanke war für mich, so neu ist das nicht. Denn als Metal Fan kommt es durchaus vor, daß ich beim Caching Metal Musik anhöre. Aber nein, das war damit dann doch nicht gemeint.
Hier geht es wirklich um das Aufspüren von vergrabenen Metalldosen.
Ich selber habe zwar noch niemanden live in Aktion gesehen, weiß aber, daß das Suchen nach verborgenen Schätzen mit dem Detektor nicht nur in einer DMAX Serie beliebt ist, sondern auch in Deutschland Leute Meteoriten oder alte Münzen, Waffen,… suchen. Auch bei uns in der Gegend nicht unbedeutend, denn es gab bei uns einige bedeutende Schlachten im Mittelalter und man bekommt immer mal wieder mit, daß ein Bauer beim Umpflügen des Feldes Teile von Waffen und Rüstungen oder auch alte Münzen findet. Diese Schätze werden dann an Museen abgegeben, bzw. dem entsprechenden Amt und mit etwas Glück bekommt man auch Geld dafür. Wie das aber genau geregelt ist, kann ich nicht genau sagen, da ich mich nie näher mit der Materie befasst habe.
Und genau hier setzt diese Seite an. Warum soll man nicht Caches mit Metalldosen verstecken, die dann gesucht werden. Hier gibt es Regel, wie tief eine Dose Versteck sein darf, usw. Die Idee befindet sich anscheinend noch in der Startphase, da außer allgemeinen Infos auf der Seite noch nichts zu finden ist.
Außerdem ist noch interessant zu sehen, wie das realisiert werden soll, denn die Guidelines von GC sind klar: Caches dürfen nicht vergraben werden. Eigentlich darf man nicht einmal ein Loch graben, das dann mit der Tarnung abgedeckt wird.
Zweiteres habe ich schon gesehen und finde das voll okay, aber wenn ich wirklich nach einer Dose graben muß, weiß ich nicht, wie das der Gegend gut tut. Denn wenn man schon wegen Cacherautobahnen und Cachern, die auf der Suche eines nicht vergrabenen Caches den halben Wald umpflügen, dann will ich nicht wissen, was rauskommt, wenn die Dose wirklich 5 bis 10cm unter der Erde liegt.
Wobei ich mir sogar vorstellen könnte, daß die Leute, die das dann machen, soviel Verstand haben, das hier evtl. kein Schaden entsteht, denn ich denke die Hürde der Anschaffung eines Detektors mit ca. €250 sorgt schon dafür, das nicht jeder damit anfängt. Meins wird’s aber nicht werden.
Weiterführende Links:
Metallcaching
Artikel vom Spike05

Technik die begeistert? Oder Erfindungen die man nicht braucht

GossipTechnik ist cool, sie ist hilfreich, so erleichtert einem vieles, oder es sind einfach die Gimmicks die Spaß machen, egal ob man sie braucht. Ich brauche zwar nicht alle Gimmicks, bin aber ein Fan technischer Spielereien.
Ich mag meine PS3, den Computer oder mein iPhone und iPad. Ich weiß die Park Distance Control zu schätzen, wie auch beheizbare Außenspiegel oder meine Lenkradheizung. Aber es gibt auch technische Neuerungen um die man nicht rumkommt, die aber nicht jeder unbedingt mag.
Am Freitag bin ich mal wieder mit dem Auto in die Arbeit gefahren und das ist beim anschmelzenden Schnee und dem ganzen Streusalz durchaus eine ordentliche Matsch- und Wasserschlacht. Egal Scheibenwischer an und freuen daß aus dem Wasserdüsen wieder was kommt, da es wärmer geworden ist.
Und da nicht immer viel Spritzwasser von der Straße kommt, gibt es die tolle Erfindung mit dem Intervalwischer. Früher hatte er nur eine Geschwindigkeit, die aber nicht immer passte. Mal war er zu schnell und die Wischer kratzten auf der noch zu trockenen Scheibe, oder er war zu langsam, aber für den durchgehenden Wischer war es noch zu trocken. Doch unsere Technik ist nicht doof, nun gibt es ja den Regensensor, der das Problem toll löst. Denn der erkennt automatisch wie schnell er für optimale Sicht sein muß und kann bei neuen Autos sogar noch von der Empfindlichkeit reguliert werden.
Klingt doch toll, oder?
Am Freitag zeigte sich aber mal wieder deutlich, daß egal wie man die Empfindlichkeit einstellt, ein gutes Ergebnis bekommt man nur in den seltensten Fällen. Entweder ist der Wischer zu schnell und macht einen mit seiner Hektik nur nervös, oder man sieht vor lauter Wasser und Dreck nichts mehr. Und so stellt man doch wieder auf Handbetrieb um und bedient den Wischer regelmäßig von Hand. Warum muß man heute diesen blöden Regensensor in jedes Auto verbauen, den braucht kein Mensch. Bei meinem alten Auto, einem PT Cruiser war das so einfach und effektiv gelöst. Ich hatte hier einfach einen simplen Intervalwischer ohne einen teuren Sensor und konnte manuell die Geschwindigkeit in glaub 6 oder 8 Stufen einstellen. Das war Luxus und ich war für alle Bedingungen gut gerüstet, ohne einem Regensensor der wischt, wie er lustig ist. Aber diese Lösung ist glaub ich nicht innovativ genug.
Wie ich finde ein gutes Beispiel, das nicht immer alles was innovativ und neu ist, auch wirklich unbedingt nötig ist.

Kartenupdate auf geocaching.com – das Aus für iPad und Co?

GeocachingTja, diese Woche war es mal wieder soweit, ein neues großes Update auf geocaching.com. Diesmal sind die Karten das neue Übel, das die Cachercommunity reizt. Wegen teurer Lizenzgebühren die Google nun für die Kartennutzung verlangen möchte, hat sich GC entschieden kostenlose Karten zu verwenden und die Karten von Google zu ersetzen.
Klar, bei einem solchem Update reizt man immer die Fangemeinde, denn was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Auf diesen Zug mag ich jetzt gar nicht groß aufspringen, denn hier rüber wurde in anderen Blogs schon genügend lamentiert. Aber es stimmt, was GC hier gemacht hat, ist teils unausgegoren und verschlimmbessert.
Man muß sich erst einmal an die neuen Karten gewöhnen, denn ehrlich gesagt, wahre Augenschmeichler sind sie ja nicht unbedingt, aber ich denke daran muß man sich nur gewöhnen. Die Satellitenbilder fehlen einem auf jeden Fall, das war teils nicht verkehrt.
Was ich aber als Hohn sehe und was ich absolut daneben finde, ist die Ankündigung, das jetzt alles ganz toll für Mobile Devices geworden ist. Ich meine ich habe das nicht mit verschiedenen Mobile Devices getestet, aber auf einem der weitverbreitesten davon, dem iPad2 funktioniert das nun mal nicht unbedingt. Okay im Gegensatz zur Beta werden nun die Caches angezeigt, aber anklicken kann man sie nicht. Hätte mich bei der Beta nicht gestört, aber nun gibt es halt auch keine Alternative in Form der alten Kartenversion, die man nutzen könnte. Was lächerlich ist, wenn GC von den Problemen weiß und dann sogar behauptet, nun ist alles gut.
Sorry, aber das war in Griff ins Klo. Denn wenn ich weiß, da ist ein Problem und weiß ich habe eine funktionierende Alternative, dann schalte ich nicht einfach alles ab und behaupte jetzt ist alles perfekt.
Erinnert mich an die Entwickler meiner alten Firma aus Asien:
“…die Symbole der Caches gehen nicht auf dem iPad. Mit dem neuen Update müssen die Probleme hier behoben sein… …okay funktioniert nun alles, die Caches werden angezeigt…” aber getestet ob man sie anklicken kann hat niemand, warum auch, im Briefing ging es nur um die Anzeige und weiter denken, oder testen ob die Änderungen Auswirkungen auf andere Funktionen haben wird dort auch nur mit genauem Briefing gemacht. Sonst müsste man ja selber denken. Drum sollte man für sowas deutsche Entwickler verwenden. Die Kosten zwar etwas mehr, denken aber mit und liefern saubere Arbeit ab. So war es bei meinem alten Arbeitgeber und so schaut auch dieses Z
Update aus.
Aber genug lamentiert, Fakt ist, das gemütliche Tourenplanen auf der Couch ist nun erst mal für die nächste Zeit vorbei. Schade, war recht angenehm. Schauen wir mal ob sich hier in den nächsten Monaten was ändern wird…

Ulm, die Stadt der gelobten Caches

GeocachingWenn man sich mit Cachern bei uns in der Gegend unterhält, hört man immer wieder das Ulmer Cache sehr toll sein sollen. Die Underground-Geschichten sind hoch gelobt und einige andere, aber auch allgemein sollen die Dosen viel Spaß machen.
Und so machten wir uns auf, um dort einige Dosen zu suchen. Für mich war es die erste Cachingrunde in Ulm, für die Begleitung war es das Schließen von einigen Lücken. Außerdem benötigte ich noch etwas Hardware und nutze gleich die Gelegenheit, um beim CacheInn vorbei zu schauen.
Nun bin ich stolzer Besitzer eines Garmin Oregon 450 und muß es nur noch final einrichten, um dann zukünftig mit Erfolg auf Suche zu gehen, mit vernünftiger GPS Hardware. Übrigens der Laden hat uns gut gefallen. Nette Leute, gute Auswahl und guter Service. Schaut man gerne wieder vorbei.
Bevor es aber in den Laden ging, wurde noch Pflichtbewusst das Logbuch vor der Türe, bzw. schräg gegenüber ausgefüllt, denn hier liegt schon seit längerem eine Dose. (GCX103 Ulm für Touristen (Fischerviertel)).
Nach dem reichhalten Geld ausgeben, ging es dann zur eigentlichen Tour. Wir starteten einen „Donauspaziergang“ (GC2V1WA), der nett gemacht ist und eine schöne Runde bietet, welche aber aufgrund Gegenwind schon teils etwas hart war. Also in meinem Bart bildeten sich Eiskristalle. Nur mit dem Final hatten wir etwas Probleme, dieser wollte sich uns nicht offenbaren. Entweder haben wir irgendwo eine falsche Zahl aufgeschrieben, dank eingefrorenem Hirn, oder da war wo anders der Wurm drin. Denn unsere Koordinaten zeigten 20 Meter neben eine andere Dose, was fast nicht sein kann. Naja, das bekommen wir schon noch gelöst.
Nebenbei haben wir noch den einen oder anderen Tradi und Mystery mitgenommen und lösten verschiedene Station von anderen Multis, die auf dem Weg lagen.
„Ulm – Spitze im Süden“ GC2T85T war eine Herausforderung, da man hier alleine keine Chance hatte und den Spuren nach versuchte es vor uns schon jemand ohne Erfolg, da kein neuer Eintrag im Logbuch zu finden war. Dank Teamwork war die Dose aber dann doch schnell gehoben.
„19. Türchen – Weihnachtsstimmung“ GC30019 war auch ein schöner kleiner Multi, der eine Stilvolle Dose besaß. Auch wenn der Schnee uns bei der Suche des Finals dann etwas einen Streich erst spielen wollte.
Und auf dem Rückweg fanden wir dann noch eine Herde mit Kühen, bei denen dann nach kurzer Suche auch noch geloggt werden konnte „Cacher sucht Kuh“ GC3B105.
Die restlichen Dosen waren ebenfalls gut gemacht und somit steht es fest, Ulm wird gerne wieder besucht um Dosen zu suchen. Dann aber hoffentlich bei wärmeren Temperaturen, denn teils war´s schon ordentlich kalt und frostig.

Post 101

AdministrativesJa wer sagt es denn, ich habe die ersten 100 Posts voll. Dieser hier ist nun meine 101. Somit hat sich 2explore.de doch zu einem recht guten Blog entwickelt, der von mir regelmäßig mit neuen Inhalten gefüllt wird. Das war bei den Vorgängern und Vorgängerversionen nicht unbedingt der Fall. Bloggen und vor allem regelmäßiges Bloggen bedarf doch etwas Disziplin :)
Ich hoffe das Lesen macht Euch Spaß, wie mir das Schreiben und ich freue mich auf viele neue und alte Leser, die diesen Blog lesen und verfolgen.
Auf das 2013 vielleicht die dritte 0 hinter dem 1er steht…

Filmprojekt: Geschichten hinter vergessenen Mauern – Lost Place Storys aus Leipzig

Geocaching

Anmerkung: Der Titel des Films hat sich geändert!

Durch den einen oder anderen Twitterkontakt und Podcast bin ich auf dieses Projekt aufmerksam geworden. Eine Filmreportage zu Lost Places im Raum Leipzig. Unter Geocachern ist der Leipziger Raum Recht gut bekannt und beliebt, denn dank der ehemaligen Besatzer aus Russland stehen dort viele beeindruckende Bauwerke und Bauwerkkomplexe, die nun vor sich hin gammeln und langsam verfallen. Aber auch die etwas unglückliche Lage der dort ansässigen Industrien hat dort ihren Tribut gezollt. Für die einen eher weniger toll, für den Geocacher und Urban Explorer viele tolle Objekte mit Charme.
Und diesen Objekten hat sich Enno Seifried in diesem Filmprojekt angenommen. Er wollte aber nicht nur tolle Bilder schießen, wie man es aus einigen Büchern bereits kennt. Nein, er hat auch versucht zu zeigen, was dahinter steckt und wertet diese Reportage mit Hintergrundinformationen zu diesen Objekten auf. Dazu Interviews mit Leuten, die dort früher gearbeitet haben. Schaut vom Ansatz sehr interessant aus.
Das Projekt wurde komplett im Alleingang gestemmt und die Beteiligten machten das, soweit ich sehen konnte alle ohne Gage. Jetzt nachdem alles im Kasten und Geschnitten ist, steht nur noch die Premiere aus. Hierfür waren die Macher aber auf Unterstützer angewiesen, da sie nicht das Geld hatten, um eine Stilvolle Premiere zu stemmen, doch die Community war so begeistert von dem Projekt, daß bereits nach 6 Tagen die Weichen für die Premiere gestellt waren. Man kann das Projekt mit verschiedenen Beträgen unterstützen und bekommt dafür ein entsprechendes Dankeschön. Ich habe mich für das DVD-Paket entschieden ohne Premierenkarte, da ich das zeitlich nicht schaffe. Wer das Projekt noch unterstützen möchte kann das immer noch machen, wobei die Premierenkarten schon fast vergriffen sind.
Ich freu mich schon auf die DVD und hoffe, daß das Ergebnis so gut geworden ist, wie der erste Rindruck verspricht. Auf jeden Fall ein tolles Projekt, das man gerne unterstützen kann.
Hier gehts zur Webseite: Geschichten hinter vergessenen Mauern – Lost Place Storys aus Leipzig

München – Alpen – Venedig: Ein kleiner Ausflug für den Sommer

GeocachingHeute war es dann soweit. In der Früh noch schnell vor der Arbeit zur Post und ganze 3 Pakete abgeholt. In einem war dann ein kleines Buch mit grünen Cover enthalten: „Die schönsten Touren – Traumpfad München-Venedig“.

Der aufmerksame Geocacher aus dem Raum München und auch darüber hinaus kennt diesen Cache vielleicht. Das ist dieser Goliath unter den Multis, der durchaus etwas Zeit benötigt. Hier ein paar Details:
- 28 Etappen
- 3 Länder
- 560 Kilometer
- 20.000 Höhenmeter
Also ein ganz schönes Gewaltprojekt für jeden Wanderer und auch für die Geocacher, die sich diesem Monster stellen wollen.
Als ich das erste mal beim Quasselkasper in seinem Podcast davon gehört habe, war ich hin und weg. Das Interview dazu war toll und hat so richtig Laune auf dieses Monsterprojekt gemacht. Und so war letztes Jahr der Plan gefasst worden, das will ich auch machen. Zuerst will ich Anfang des Jahres mal mit kleineren Touren wieder in Form kommen, da ich schon länger nicht mehr richtig im Gebirge wandern war. Dann werde ich die „Aufwärmrunde“ mal starten, die in der Cachebeschreibung empfohlen wird. Eine Runde mit 70 km für ca. 2 Tage. Das hört sich als vernünftiges Training an.
Und wenn das alles geklappt hat, werde ich mich an das eigentliche Projekt wagen. Ob ich diese Runde dieses Jahr abschließen werde, kann ich noch gar nicht sagen. Denn 30 Tage am Stück werde ich denke ich mal keine Zeit haben. Mal davon abgesehen, daß ich auch 4 Katzen daheim habe, um die ich mich dann nach ein paar Tagen auch wieder kümmern sollte. Die Nachbarn würde die zwar schon füttern, aber wenn die 4 Wochen daheim alleine sind, dann kann ich gleich wieder von vorne mit dem Renovieren des Hauses anfangen, da die mir die Bude aus Frust zerlegen würden…
Somit sind die Vorgaben ganz eindeutig. Ich werde das immer in Teiletappen angehen. Lange Wochenenden mit 3 bis 4 Tagen am Stück. Das sollte machbar sein. Die ersten Teilstücke lassen sich dank Nähe zum Wohnort auch gerne mal als Tagesausflüge erledigen, was eindeutig zu den Vorteilen gehört, wenn man aus dem Großraum München stammt. Dann wird sich bestimmt noch die eine oder andere Woche finden, in der man mal 5 bis 6 Etappen meistern kann, aber das ist im Moment auch von anderen Gegebenheiten abhängig, die sich aktuell noch nicht ganz abschätzen lassen.
Prinzipiell lässt sich das Ganze gut in einem Jahr mit mehreren Etappen machen, sollte es trotzdem, warum auch immer nicht rausgehen, gibt es am 21.12.2012 einfach keinen Weltuntergang, denn dann muß ich das 2013 fertig machen.
Hier noch ein paar interessante Links dazu:
- München-Venedig / Munich-Venice / Monaco-Venezia
- Carl-Escher-Weg
- Appetizer (Achtung, könnte Spoiler enthalten)
- Quasselpod mit München-Venedig Folge

Der Münchner Heinzelkreis in 80 Tagen

GeocachingJeder hat seinen eigenen Heinzelkreis. Bei dem einem ist er größer, bei dem anderen kleiner. Und wer lange schon Erddosen sucht, beim dem wird er meist immer größer. Und jeder Geocacher ist bemüht seinen Heinzelkreis frei von nicht gefunden Dosen zu halten.
Mein Heinzelkreis ist in unmittelbarer Nähe schon recht aufgeräumt. Doch mit meinen Projekt Homezone, das einen größeren Radius besitzt bin ich aktuell etwas im Rückstand. Das Ziel von Dosenfreiheit bis Ende 2011 hat nicht so ganz geklappt, das wird aber 2012 noch.
Doch ich habe schon einen ganz anderen Heinzelkreis seit langer Zeit im Auge und nun nehme ich ihn in Angriff. Und zwar umspannt ein Kreis mi 80 Fragezeichen unsere Landeshauptstadt. Und diese Mystery-Reihe ist ganz besonders aufgemacht. Angelehnt an dem Roman in 80 Tagen um die Welt versteckt sich hinter jedem Fragezeichen ein Rätsel das auf einen der Tage aus dem Roman aufbaut.
Doch einfach 80 Rätsel zum Roman auf der Landkarte wären zu einfach und so haben sich die Macher was Besonderes einfallen lassen. Denn jeden Tag ist nur ein Rätsel verfügbar. Und so braucht es 80 Tage, bis man alle Rätsel zusammen hat. Ein tolles Konzept, das einen ganz besondren Reiz hat. Und die Rätsel lassen sich nur lösen, wenn man den Roman dazu zur Hand hat, denn in 80 Tagen kommt man nicht nur um die Welt, sondern auch um München und kann den Heinzelkreis lösen.
Das Rätsel um Tag 8 habe ich vor kurzem schon gelöst, da diese Fragen auf dem Film aufbauen, somit waren die Rätsel dank Internet schnell beantwortet. Heute habe ich mir dann schon mal die Tage 35 und 36 gespeichert, damit ich diese in Ruhe lösen kann. ToDo für die nächsten Wochen: die anderen Tage speichern.
Zum Lösen brauche ich noch das Buch. Hier passt gut zusammen, daß ich die alten Bücherregale gerade renoviere und mit dem Zusammenbau und dem neu Einräumen bald beginnen kann. Denn mit etwas Glück habe ich unter dieser Büchersammlung auch “In 80 Tagen um die Welt”. Und wenn nicht gibt es das bestimmt auch im Buchhandel oder einer Bücherei.
Ich kenne Leute die diese Reihe schon fast durch haben und diese waren bis dato sehr angetan davon. Nur bei einem Tag habe ich gehört wird es schwieriger, denn hier kommt man anscheinend mit der deutschen Version des Buches nicht weiter, da diese an einem Punkt komischer weise vom französischen Original abweicht und man zur Lösung des Rätsels dann Angaben aus dem französischen Original benötigt. Soweit bin ich aber noch nicht und nun heißt es erst einmal noch 77 Tage die Rätsel sammeln und nach und nach lösen. Blöd nur, daß ich jetzt mitten drin anfange, aber egal das wird schon klappen.