Bilder meiner Coinsammlung online

GeocachingGeocaching ist ein vielseitiges Hobby. Einmal zieht man los, um in der Natur oder der Stadt Dosen zu suchen. Oder man schickt bestimmte Gegenstände mit Trackingcode auf Reise durch diese Dosen. Beliebt sind hier auch die Geocoins, doch die meisten sehen es wie ich, Geocoins sind fast zu schade um diese auf Reise zu schicken, aber das Sammeln macht ordentlich Spaß.
Es gibt ewig viele sehr schöne Coins und man könnte ein Vermögen für die Coins ausgeben, was einige auch wirklich machen. Als alter Jäger und Sammler bin ich da auch gefährdet, daher habe ich mir eine Art Zielsetzung gegeben, sozusagen auch als Selbstschutz :)
Die Bereiche die ich sammel sind einmal Geocoins, die mir besonders gut gefallen, wobei diese dann am besten zu Orten oder Events gehören, zu denen ich einen persönlichen Bezug habe. Und die zweite Themengruppe sind Coins mit dem Thema Mittelalter.

Hier ein paar Beispiele aus meiner Sammlung, die anderen Photos findet Ihr hier: Meine Geocoin Sammlung

p1040041
p1040040
p1040047

Cachewartung mit Hindernissen

GeocachingHeute war es endlich soweit, ich konnte das Logbuch meines Nanos am Meitinger Bahnhof austauschen. Denn wer denkt, als Owner ist das Auffinden der eigenen Dose einfach, dem sei gesagt, das ist nicht immer so.
Mein erster Versuch das Logbuch zeitnah zu tauschen war vergeblich, denn es war nicht da, wo es sein sollte und die 5 Minuten die ich Zeit hatte zu suchen, brachten keinen großen Erfolg. Denn wie sich rausstellte, ist es anscheinend nicht so leicht eine Dose dorthin zurück zu legen, wo man sie her hatte. Somit erklärt sich warum einige Finder doch länger suchen mussten, als ich es ursprünglich für die Dose vorgesehen hatte.
Aber der letzte Finder war so nett und sagte mir, wo er den Nano gefunden hatte, somit war der Logbuchtausch heute dann doch schnell erledigt. Und der neue Fundort, wurde zum neuem Versteck gemacht.
Dank neuem Hint sollte das Auffinden nun nicht mehr so schwer sein und der Schwierigkeitsgrad sollte wieder passen. Mal schaun, ob er nun dort bleibt oder weiter wandert.
Diese Wartung nutzte ich dann auch, um meine beiden Dosen nun für jeden auf GC.com zugänglich zu machen und den Status “members only” zu deaktivieren.
Da kam ich auf den Geschmack wieder neue Dosen zu verstecken und habe schon einige neue Verstecke und eine nette Idee im Kopf. Mal schaun wann weitere Dosen von mir online gehen ;)
In diesem Sinne: Viel Spaß beim Suchen, was auch immer Ihr sucht.

Drei Founds, zwei Bundesländer, eine Messe

GeocachingAm Mittwoch war es so weit, ich bin nach Bielefeld gestartet, um am Donnerstag auf die CeBIT zu schauen. In Bielefeld habe ich nämlich ein günstiges Hotel mit guter Lage gefunden. Dann am Donnerstag auf die CeBIT und heute geht es nach Hause.
Als ich bei der Anreise merkte, das sind ja zwei Bundesländer zwischen denen ich pendel, war klar das ich hier mindestens eine Dose pro Bundesland / Stadt machen musste, denn ich habe mir zwar einige schnelle Tradis rausgesucht, mir war aber klar das ich nicht viel zum Suchen kommen sollte.
Die Ankunft in Bielefeld war dann auch mit kalten Regen verbunden und das war richtig unangenehm. Auf der Suche nach einem Abendessen nutzte ich die Zeit auch gleich um ein paar Dosen zu suchen, aufgrund der Unlust ewig zu suchen und den schlechten Wetterverhältnissen und extrem ungenauen GPS-Peilungen, wurden die ersten Dosen nicht gefunden. Es offenbarten sich mir auch keine offensichtlichen Verstecke, wobei der Satellit mich auch komplett in einem Radius von 20 Meter hin und her schickte. Und somit grenzt das die Möglichkeiten eines Verstecks bei einem großen Haus nicht gerade ein. Auch auf der Karte war die genaue Position nicht auszumachen. Naja, dann gabs halt erst einmal Chinese Food und mit vollen Magen machte ich mich dann noch auf den Weg zu dem Cache, der einen eindeutigen Hinweis hatte. “…an einem Schrank der Weltfirma Siemens…” hier war dann das Zielgebiet auch mit schlechtem GPS leicht auszumachen und so sah ich das Corpus Delicti auch schon von Weitem. Eine Dose und der Länderpunkt für Nordrhein-Westfalen. Damit war es das auch mit dem Dosensuchen in Bielefeld, denn es war spät und irgendwie fehlte mir die Motivation.
Tag zwei, der Weg zur CeBIT.
In Hannover wurde gestreikt und Verdi machte sich mal wieder Freunde in der breiten Masse. Mal nur so in den Raum geworfen: wie doof muß ich als Gewerkschaft sein, um während der weltweit größten Messe zu streiken? Denn das wirft definitiv kein gutes Licht auf eine Messe die es eh von Jahr zu Jahr schwerer hat. Aber gut, lieber schieße ich mir selber in den Fuß, als das ich vorher nachdenke. Denn wenn die Messe mal nicht mehr ist, was gibt es denn noch für die Leute an Arbeit. Wobei Verdi kann dann sagen, die beiden Angestellten, die in Hannover noch arbeiten, für die konnten wir damals noch ein gutes Gehalt erstreiken…
Aber gut, kommen wir zurück zum eigentlichen Thema. Die CeBIT habe ich nach 6 oder 7 Jahren mal wieder gesehen und ich muß sagen, ohne Business Termine, einfach so zum Schauen ist das sehr ernüchternd gewesen. Das hatte ich damals viel besser in Erinnerung. Meine Kollegen waren anscheinend mit Ihren Terminen sehr erfolgreich, aber so zum Rumschauen war echt nicht viel geboten. Aber ich war ja auch dort, um einen neuen Job zu suchen und da hatte ich ein paar gute und interessante Gespräche, da ich ja ab dem 01. Juli wieder einen neuen Job brauche (wer mich anstellen will, darf mich gerne kontaktieren ;) ). Interessant war vor allem das Gespräch mit dem Vertreter vom BMI, der hatte sowas von Lust und hat mit einer Begeisterung von seinem Arbeitgeber geschwärmt. Ich vermute mal er hat mitbekommen, was er verdient und was für Verdienste in der freien Marktwirtschaft möglich sind und nachdem er mir die Gehaltstabelle gezeigt hat, kann ich seine Motivation verstehen. Was dort als Brutto drin steht verdient man wo anders Netto, schon lächerlich, was unser Staat hier für IT-Fachkräfte zahlt, oder gibt es da noch vernünftige Zuschläge, von denen da nichts steht?
Ansonsten gab es nicht viel besonderes auf der Messe zu sehen. Hervorzuheben sind aber noch die Dancer mit DJ beim Stand von Tobit Software. Das waren zwei Robotermädels, die sich um eine Stange schmiegten und ein Roboter-DJ. Das fand ich mal richtig cool und das passte sowas von gut auf meine aktuelle Spiele-Leidenschaft Mass Effect 2.
Das Dosensuchen durfte auch nicht fehlen und das war dank vieler Muggel gar nicht so leicht. Wobei man auch einige andere Cacher traf. Zwei Tradis sind auf dem Messegelände und diese wurden dann auch gefunden. Den ersten konnte ich beim ersten Versuch leider nicht finden. Auch die beiden anderen, die parallel zu mir suchten blieben ohne Erfolg. Später als ich nochmals vorbei kam, war eine andere Gruppe Cacher aber erfolgreich und ich schloss mich bei Loggen mit an. Denn wie sich herausstellte, war die Dose nicht da wo sie nach der Beschreibung her sein sollte, sondern etwas daneben ganz anders Versteckt als es jeder erwartete. Kleiner Tipp: man darf auch mal im blauen graben…
Beim zweiten Cache schaute ich erst in die Röhre, bis ich dann mit einem anderen Cacher doch das Versteck ausmachen konnte und zwar gute 10m neben den Koordinaten an die wir geführt wurden. Und so war auch der Länderpunkt für Niedersachsen gesichert.
Lustig war, wie man doch andere Mitcacher auf suchenden Blick und dem Handy oder Navi in der Hand erkennen konnte. IT-Messe und Geocaching, das verträgt sich.
Leider habe ich mir die Tage viel zu wenig Zeit zum Cachen genommen, aber egal es hat sich rentiert, auch wenn ich den zweiten Tag auf der Messe dann gecancelt habe. Nochmal hätte ich heute keine Lust gehabt durch die Hallen zu laufen. Dafür freue ich mich schon auf die GamesCom, da gibts wenigstens was zu sehen.
Nun gehts nach Hause, da freuen sich dann drei Jungs und ein Mädchen, das ich wieder daheim bin. Hoffe sie haben nicht die halbe Bude zerlegt.

Metal(l)caching – die neue Art Dosen zu suchen?

GeocachingÜber Spike05 bin ich auf eine neue Art des Geocachings gestoßen.
Mein erster Gedanke war für mich, so neu ist das nicht. Denn als Metal Fan kommt es durchaus vor, daß ich beim Caching Metal Musik anhöre. Aber nein, das war damit dann doch nicht gemeint.
Hier geht es wirklich um das Aufspüren von vergrabenen Metalldosen.
Ich selber habe zwar noch niemanden live in Aktion gesehen, weiß aber, daß das Suchen nach verborgenen Schätzen mit dem Detektor nicht nur in einer DMAX Serie beliebt ist, sondern auch in Deutschland Leute Meteoriten oder alte Münzen, Waffen,… suchen. Auch bei uns in der Gegend nicht unbedeutend, denn es gab bei uns einige bedeutende Schlachten im Mittelalter und man bekommt immer mal wieder mit, daß ein Bauer beim Umpflügen des Feldes Teile von Waffen und Rüstungen oder auch alte Münzen findet. Diese Schätze werden dann an Museen abgegeben, bzw. dem entsprechenden Amt und mit etwas Glück bekommt man auch Geld dafür. Wie das aber genau geregelt ist, kann ich nicht genau sagen, da ich mich nie näher mit der Materie befasst habe.
Und genau hier setzt diese Seite an. Warum soll man nicht Caches mit Metalldosen verstecken, die dann gesucht werden. Hier gibt es Regel, wie tief eine Dose Versteck sein darf, usw. Die Idee befindet sich anscheinend noch in der Startphase, da außer allgemeinen Infos auf der Seite noch nichts zu finden ist.
Außerdem ist noch interessant zu sehen, wie das realisiert werden soll, denn die Guidelines von GC sind klar: Caches dürfen nicht vergraben werden. Eigentlich darf man nicht einmal ein Loch graben, das dann mit der Tarnung abgedeckt wird.
Zweiteres habe ich schon gesehen und finde das voll okay, aber wenn ich wirklich nach einer Dose graben muß, weiß ich nicht, wie das der Gegend gut tut. Denn wenn man schon wegen Cacherautobahnen und Cachern, die auf der Suche eines nicht vergrabenen Caches den halben Wald umpflügen, dann will ich nicht wissen, was rauskommt, wenn die Dose wirklich 5 bis 10cm unter der Erde liegt.
Wobei ich mir sogar vorstellen könnte, daß die Leute, die das dann machen, soviel Verstand haben, das hier evtl. kein Schaden entsteht, denn ich denke die Hürde der Anschaffung eines Detektors mit ca. €250 sorgt schon dafür, das nicht jeder damit anfängt. Meins wird’s aber nicht werden.
Weiterführende Links:
Metallcaching
Artikel vom Spike05

Kartenupdate auf geocaching.com – das Aus für iPad und Co?

GeocachingTja, diese Woche war es mal wieder soweit, ein neues großes Update auf geocaching.com. Diesmal sind die Karten das neue Übel, das die Cachercommunity reizt. Wegen teurer Lizenzgebühren die Google nun für die Kartennutzung verlangen möchte, hat sich GC entschieden kostenlose Karten zu verwenden und die Karten von Google zu ersetzen.
Klar, bei einem solchem Update reizt man immer die Fangemeinde, denn was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Auf diesen Zug mag ich jetzt gar nicht groß aufspringen, denn hier rüber wurde in anderen Blogs schon genügend lamentiert. Aber es stimmt, was GC hier gemacht hat, ist teils unausgegoren und verschlimmbessert.
Man muß sich erst einmal an die neuen Karten gewöhnen, denn ehrlich gesagt, wahre Augenschmeichler sind sie ja nicht unbedingt, aber ich denke daran muß man sich nur gewöhnen. Die Satellitenbilder fehlen einem auf jeden Fall, das war teils nicht verkehrt.
Was ich aber als Hohn sehe und was ich absolut daneben finde, ist die Ankündigung, das jetzt alles ganz toll für Mobile Devices geworden ist. Ich meine ich habe das nicht mit verschiedenen Mobile Devices getestet, aber auf einem der weitverbreitesten davon, dem iPad2 funktioniert das nun mal nicht unbedingt. Okay im Gegensatz zur Beta werden nun die Caches angezeigt, aber anklicken kann man sie nicht. Hätte mich bei der Beta nicht gestört, aber nun gibt es halt auch keine Alternative in Form der alten Kartenversion, die man nutzen könnte. Was lächerlich ist, wenn GC von den Problemen weiß und dann sogar behauptet, nun ist alles gut.
Sorry, aber das war in Griff ins Klo. Denn wenn ich weiß, da ist ein Problem und weiß ich habe eine funktionierende Alternative, dann schalte ich nicht einfach alles ab und behaupte jetzt ist alles perfekt.
Erinnert mich an die Entwickler meiner alten Firma aus Asien:
“…die Symbole der Caches gehen nicht auf dem iPad. Mit dem neuen Update müssen die Probleme hier behoben sein… …okay funktioniert nun alles, die Caches werden angezeigt…” aber getestet ob man sie anklicken kann hat niemand, warum auch, im Briefing ging es nur um die Anzeige und weiter denken, oder testen ob die Änderungen Auswirkungen auf andere Funktionen haben wird dort auch nur mit genauem Briefing gemacht. Sonst müsste man ja selber denken. Drum sollte man für sowas deutsche Entwickler verwenden. Die Kosten zwar etwas mehr, denken aber mit und liefern saubere Arbeit ab. So war es bei meinem alten Arbeitgeber und so schaut auch dieses Z
Update aus.
Aber genug lamentiert, Fakt ist, das gemütliche Tourenplanen auf der Couch ist nun erst mal für die nächste Zeit vorbei. Schade, war recht angenehm. Schauen wir mal ob sich hier in den nächsten Monaten was ändern wird…

Ulm, die Stadt der gelobten Caches

GeocachingWenn man sich mit Cachern bei uns in der Gegend unterhält, hört man immer wieder das Ulmer Cache sehr toll sein sollen. Die Underground-Geschichten sind hoch gelobt und einige andere, aber auch allgemein sollen die Dosen viel Spaß machen.
Und so machten wir uns auf, um dort einige Dosen zu suchen. Für mich war es die erste Cachingrunde in Ulm, für die Begleitung war es das Schließen von einigen Lücken. Außerdem benötigte ich noch etwas Hardware und nutze gleich die Gelegenheit, um beim CacheInn vorbei zu schauen.
Nun bin ich stolzer Besitzer eines Garmin Oregon 450 und muß es nur noch final einrichten, um dann zukünftig mit Erfolg auf Suche zu gehen, mit vernünftiger GPS Hardware. Übrigens der Laden hat uns gut gefallen. Nette Leute, gute Auswahl und guter Service. Schaut man gerne wieder vorbei.
Bevor es aber in den Laden ging, wurde noch Pflichtbewusst das Logbuch vor der Türe, bzw. schräg gegenüber ausgefüllt, denn hier liegt schon seit längerem eine Dose. (GCX103 Ulm für Touristen (Fischerviertel)).
Nach dem reichhalten Geld ausgeben, ging es dann zur eigentlichen Tour. Wir starteten einen „Donauspaziergang“ (GC2V1WA), der nett gemacht ist und eine schöne Runde bietet, welche aber aufgrund Gegenwind schon teils etwas hart war. Also in meinem Bart bildeten sich Eiskristalle. Nur mit dem Final hatten wir etwas Probleme, dieser wollte sich uns nicht offenbaren. Entweder haben wir irgendwo eine falsche Zahl aufgeschrieben, dank eingefrorenem Hirn, oder da war wo anders der Wurm drin. Denn unsere Koordinaten zeigten 20 Meter neben eine andere Dose, was fast nicht sein kann. Naja, das bekommen wir schon noch gelöst.
Nebenbei haben wir noch den einen oder anderen Tradi und Mystery mitgenommen und lösten verschiedene Station von anderen Multis, die auf dem Weg lagen.
„Ulm – Spitze im Süden“ GC2T85T war eine Herausforderung, da man hier alleine keine Chance hatte und den Spuren nach versuchte es vor uns schon jemand ohne Erfolg, da kein neuer Eintrag im Logbuch zu finden war. Dank Teamwork war die Dose aber dann doch schnell gehoben.
„19. Türchen – Weihnachtsstimmung“ GC30019 war auch ein schöner kleiner Multi, der eine Stilvolle Dose besaß. Auch wenn der Schnee uns bei der Suche des Finals dann etwas einen Streich erst spielen wollte.
Und auf dem Rückweg fanden wir dann noch eine Herde mit Kühen, bei denen dann nach kurzer Suche auch noch geloggt werden konnte „Cacher sucht Kuh“ GC3B105.
Die restlichen Dosen waren ebenfalls gut gemacht und somit steht es fest, Ulm wird gerne wieder besucht um Dosen zu suchen. Dann aber hoffentlich bei wärmeren Temperaturen, denn teils war´s schon ordentlich kalt und frostig.

München – Alpen – Venedig: Ein kleiner Ausflug für den Sommer

GeocachingHeute war es dann soweit. In der Früh noch schnell vor der Arbeit zur Post und ganze 3 Pakete abgeholt. In einem war dann ein kleines Buch mit grünen Cover enthalten: „Die schönsten Touren – Traumpfad München-Venedig“.

Der aufmerksame Geocacher aus dem Raum München und auch darüber hinaus kennt diesen Cache vielleicht. Das ist dieser Goliath unter den Multis, der durchaus etwas Zeit benötigt. Hier ein paar Details:
- 28 Etappen
- 3 Länder
- 560 Kilometer
- 20.000 Höhenmeter
Also ein ganz schönes Gewaltprojekt für jeden Wanderer und auch für die Geocacher, die sich diesem Monster stellen wollen.
Als ich das erste mal beim Quasselkasper in seinem Podcast davon gehört habe, war ich hin und weg. Das Interview dazu war toll und hat so richtig Laune auf dieses Monsterprojekt gemacht. Und so war letztes Jahr der Plan gefasst worden, das will ich auch machen. Zuerst will ich Anfang des Jahres mal mit kleineren Touren wieder in Form kommen, da ich schon länger nicht mehr richtig im Gebirge wandern war. Dann werde ich die „Aufwärmrunde“ mal starten, die in der Cachebeschreibung empfohlen wird. Eine Runde mit 70 km für ca. 2 Tage. Das hört sich als vernünftiges Training an.
Und wenn das alles geklappt hat, werde ich mich an das eigentliche Projekt wagen. Ob ich diese Runde dieses Jahr abschließen werde, kann ich noch gar nicht sagen. Denn 30 Tage am Stück werde ich denke ich mal keine Zeit haben. Mal davon abgesehen, daß ich auch 4 Katzen daheim habe, um die ich mich dann nach ein paar Tagen auch wieder kümmern sollte. Die Nachbarn würde die zwar schon füttern, aber wenn die 4 Wochen daheim alleine sind, dann kann ich gleich wieder von vorne mit dem Renovieren des Hauses anfangen, da die mir die Bude aus Frust zerlegen würden…
Somit sind die Vorgaben ganz eindeutig. Ich werde das immer in Teiletappen angehen. Lange Wochenenden mit 3 bis 4 Tagen am Stück. Das sollte machbar sein. Die ersten Teilstücke lassen sich dank Nähe zum Wohnort auch gerne mal als Tagesausflüge erledigen, was eindeutig zu den Vorteilen gehört, wenn man aus dem Großraum München stammt. Dann wird sich bestimmt noch die eine oder andere Woche finden, in der man mal 5 bis 6 Etappen meistern kann, aber das ist im Moment auch von anderen Gegebenheiten abhängig, die sich aktuell noch nicht ganz abschätzen lassen.
Prinzipiell lässt sich das Ganze gut in einem Jahr mit mehreren Etappen machen, sollte es trotzdem, warum auch immer nicht rausgehen, gibt es am 21.12.2012 einfach keinen Weltuntergang, denn dann muß ich das 2013 fertig machen.
Hier noch ein paar interessante Links dazu:
- München-Venedig / Munich-Venice / Monaco-Venezia
- Carl-Escher-Weg
- Appetizer (Achtung, könnte Spoiler enthalten)
- Quasselpod mit München-Venedig Folge

Der Münchner Heinzelkreis in 80 Tagen

GeocachingJeder hat seinen eigenen Heinzelkreis. Bei dem einem ist er größer, bei dem anderen kleiner. Und wer lange schon Erddosen sucht, beim dem wird er meist immer größer. Und jeder Geocacher ist bemüht seinen Heinzelkreis frei von nicht gefunden Dosen zu halten.
Mein Heinzelkreis ist in unmittelbarer Nähe schon recht aufgeräumt. Doch mit meinen Projekt Homezone, das einen größeren Radius besitzt bin ich aktuell etwas im Rückstand. Das Ziel von Dosenfreiheit bis Ende 2011 hat nicht so ganz geklappt, das wird aber 2012 noch.
Doch ich habe schon einen ganz anderen Heinzelkreis seit langer Zeit im Auge und nun nehme ich ihn in Angriff. Und zwar umspannt ein Kreis mi 80 Fragezeichen unsere Landeshauptstadt. Und diese Mystery-Reihe ist ganz besonders aufgemacht. Angelehnt an dem Roman in 80 Tagen um die Welt versteckt sich hinter jedem Fragezeichen ein Rätsel das auf einen der Tage aus dem Roman aufbaut.
Doch einfach 80 Rätsel zum Roman auf der Landkarte wären zu einfach und so haben sich die Macher was Besonderes einfallen lassen. Denn jeden Tag ist nur ein Rätsel verfügbar. Und so braucht es 80 Tage, bis man alle Rätsel zusammen hat. Ein tolles Konzept, das einen ganz besondren Reiz hat. Und die Rätsel lassen sich nur lösen, wenn man den Roman dazu zur Hand hat, denn in 80 Tagen kommt man nicht nur um die Welt, sondern auch um München und kann den Heinzelkreis lösen.
Das Rätsel um Tag 8 habe ich vor kurzem schon gelöst, da diese Fragen auf dem Film aufbauen, somit waren die Rätsel dank Internet schnell beantwortet. Heute habe ich mir dann schon mal die Tage 35 und 36 gespeichert, damit ich diese in Ruhe lösen kann. ToDo für die nächsten Wochen: die anderen Tage speichern.
Zum Lösen brauche ich noch das Buch. Hier passt gut zusammen, daß ich die alten Bücherregale gerade renoviere und mit dem Zusammenbau und dem neu Einräumen bald beginnen kann. Denn mit etwas Glück habe ich unter dieser Büchersammlung auch “In 80 Tagen um die Welt”. Und wenn nicht gibt es das bestimmt auch im Buchhandel oder einer Bücherei.
Ich kenne Leute die diese Reihe schon fast durch haben und diese waren bis dato sehr angetan davon. Nur bei einem Tag habe ich gehört wird es schwieriger, denn hier kommt man anscheinend mit der deutschen Version des Buches nicht weiter, da diese an einem Punkt komischer weise vom französischen Original abweicht und man zur Lösung des Rätsels dann Angaben aus dem französischen Original benötigt. Soweit bin ich aber noch nicht und nun heißt es erst einmal noch 77 Tage die Rätsel sammeln und nach und nach lösen. Blöd nur, daß ich jetzt mitten drin anfange, aber egal das wird schon klappen.

GPS ist nicht gleich GPS, aber welches nun?

GeocachingJa, ich gestehe, ich bin aktuell ein Smartphonecacher und das mit dem gutem Apfelphone. Damit habe ich angefangen, denn zum Ausprobieren, war die GC App für 8 Euronen definitiv günstiger, als gleich ein extra GPS zu kaufen. Nach den ersten 50 Caches war es aber soweit, ich holte mir mein erstes GPS und zwar das Garmin eTrex 10. Das einfache gelbe Ding mit Schwarz/Grau-Display.
Damals okay, nur die Bedienung fand ich immer etwas umständlich. So nutzte ich meist für den schnellen Hin-und-Mit-Cache das iPhone und für andere Dosen, speziell mit weiteren Wegpunkten dann den gelben Knochen. So richtig glücklich bin ich damit aber nie geworden.
Und als dann die GC-App richtig gut geworden ist, da hat sich in dem Jahr, seitdem ich diese habe, echt viel getan, merke ich, daß der gelbe Knochen eigentlich kaum noch ausgepackt wird. Dank mobilen Ladeakku kann ich das iPhone nun gut 3 mal nochmal aufladen, was trotz des hohen Stromverbrauchs locker für eine ausgiebige Runde reicht. Und dank dem großem T hat man auch meist überall Empfang und bei Funklöchern kann man ja kurz zurückgehen und das Ganze dann für den Offline-Betrieb herunterladen.
Was dazu kam ist, daß ich teils auch das Gefühl habe, daß das Smartphone mittlerweile genauer ist, als das eTrex10, vor allem reagiert es schneller und was beim eTrex tierisch nervt, ist wenn man kurz stehen bleibt und der Richtungspfeil sofort irgendwo anders hin springt, was beim Phone nicht der Fall ist.
Doch ich weiß, GPS-Geräte nutzt man nicht ohne Grund, denn auch ein Smartphone kommt schnell an seine Grenzen, vor allem, wenn man wie ich dieses Jahr auch Touren ins Ausland machen will. Hierfür werde ich mir definitiv ein vernünftiges Gerät besorgen, denn jetzt nehme ich dann auch etwas Geld in die Hand, um etwas zu haben, mit dem ich auch richtig arbeiten kann. Meine Wahl ist eigentlich schon gefallen, ich weiß aktuell nur nicht, welche Ausführung ich haben will. Der Sieger heißt Garmin Oregon, nur welche Version? Die Kandidaten sind 450, 450t, 550 oder 550t. Wer diesen Kampf für sich entscheiden wird, ist noch nicht klar. Das wird nur ein ausführliches Gespräch mit dem Experten klären können, denn diesmal soll es eine endgültige Wahl sein und wenn es etwas mehr kostet, dann kostet es halt etwas mehr. Aber wie heißt es beim Werkzeug schon so gut: „Ich bin nicht reich genug, um mir billigen Schrott zu kaufen“. Denn ein Gerät habe ich schon gekauft mit dem ich nicht glücklich bin, somit sollte das zweite passen.
Und so wollte ich den Geocaching-Experten, die sich mit ihrem Shop in Ulm angesiedelt haben, einen Besuch abstatten, doch wann ist es dafür soweit? Letztes Wochenende war ich krank, dieses Wochenende ist mit angesagten -30° zu kalt um in Ulm rumzurennen, dann wird’s evtl. der 11. werden.
Es ist noch spannend und ich werde Euch verraten, wer der Glückliche neue Geocaching-Begleiter für mich wird und wie gut er sich dann schlägt.
To be continued…

GAC12 – nun wird endlich gestartet

GeocachingAm 1.1.2012 hat sie gestartet, die GAC12 und ich bin dabei und habe ja schon drüber berichtet. Einer der guten Vorsätze, die diesmal als Challange angelegt ist um für die richtige Motivation zu sorgen. Bisher ging ich das ja ganz ruhig an, bzw. eigentlich noch gar nicht. Es sind zwar schon ein paar wenige Kilos gepurzelt, aber das nicht unbedingt, weil ich aktiv was gemacht habe, sondern eher durch sanfte Anfänge und dann auch Streß. Und Streß hatte ich die letzen beiden Wochen auf eine negative Weise genug und musste mich hier erst einmal sortieren. Nun ist das für mich gerade gezogen und ich warte, was sich da so ergeben wird. Mehr dazu vielleicht später mal.
Wie dem auch sei, ich habe mir nun vorgenommen, daß es nun endlich los geht. Heute, dem 23. Januar 2012, ist für mich der richtige Startschuß für die GAC12 gefallen und es wird gezielt an den Pfunden gearbeitet, die man dort hat, wo man sie nicht haben will. Die Ernährung wird umgestellt und angepasst, vor allem auch auf FDH wird trainiert, was gestern beim Abendessen schon fast ganz klappte und so sollte die wichtigste Weiche gestellt sein. Fastfood und fertiges Essen gibt es nur noch am Wochenende, bzw. an bestimmten Tagen, ansonsten wird gezielt daheim gekocht, da ich hier einfach besser unter Kontrolle habe, was wie drin ist und vor allem, wie fett es ist.
Wer jetzt frägt, warum nicht ganz auf Fastfood und so verzichten, dem sei gesagt, ich will zwar Kilos verlieren, aber trotzdem noch leben können. Somit darf man auch mal sündigen, solange es in Maßen bleibt und nicht in Massen jeden Tag kommt. Zur Bandprobe gehört zum Beispiel ein Zinger, und auf den mag ich nicht verzichten, das ist sozusagen Lebensqualität. Denn was nützt es mir in 2 Monaten 10kg abzunehmen, aber danach so gefrustet zu sein, daß ich dann in Freßsucht verfalle und in 4 Monaten 10kg mehr habe als zum Anfang. Abnehmen kann ruhig etwas „weh“ tun, aber die Lebensqualität darf nicht drunter leiden.
Und das Zweite was auf dem Plan steht, ist der Sport. Hier werde ich Schritt für Schritt wieder mehr machen und mir sozusagen einen Trainingsplan zusammenstellen, mit dem verlorene Pfunde dann auch entsprechend modelliert werden.
Dann wollte ich den Schwierigkeitsgrad auch noch etwas erhöhen, indem ich auch auf das Rauchen verzichte, aber ich glaube das werde ich noch etwas mitnehmen, da beides auf einmal evtl. etwas viel ist. Somit wird dem Rauch erst in ein paar Wochen der Kampf angesagt, wenn sich meine Ess- und Sportgewohnheiten etwas gefestigt haben.
Der gute Vorsatz ist da, nun muß die Zeit zeigen, ob es klappt.
To be continued…